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Sanierung Turnhalle und Hortanbau in Markkleeberg-Ost
Turnhalle und Hortanbau werden in Angriff genommen
Mit der Sanierung der Turnhalle in Markkleeberg-Ost und dem Anbau eines Hortgebäudes an
die
dortige Grundschule gehen die Arbeiten an zwei Bauprojekten in Markkleeberg vonstatten,
die auf der Vorhabenliste der Stadtverwaltung schon seit Längerem stehen.
Sanierung der Turnhalle beginnt November
So begann Anfang November 2009 der zweite Teil der Sanierung der Turnhalle in der
Rilkestraße.
Bereits 1999/2000 war der Kopfbau des Gebäudes in Angriff genommen worden. „Nun soll endlich
der zweite Teil folgen“, sagt arkkleebergs Oberbürgermeister Dr. Bernd Klose mit Blick auf
die noch
ausstehende Sanierung der eigentlichen Halle, die nur mit Fördergeldern zu realisieren ist
und deshalb
immer wieder verschoben werden musste.
Und das ist im Einzelnen vorgesehen: An der Außenhülle wird das Mauerwerk trocken gelegt, die
Fassade gestaltet. Innen wird ein flächenelastischer Fußboden (Parkett) mit Bodenhülsen für
Sportgeräte verlegt sowie eine umlaufende punktelastische Prallwand angebracht.
Aus den vier bestehenden Geräteräumen an der östlichen Stirnseite werden drei gemacht.
Der Balkon auf der westlichen Stirnseite soll instandgesetzt werden. Eine autarke Heinzanlage
(Deckenstrahlheizung) sorgt nach Fertigstellung der Arbeiten in Sachen Haustechnik für die
richtige
Temperatur in der Halle. Eine Be- und Entlüftung wird installiert, die Ausstattung erfolgt
nach den
gegenwärtig gültigen, technischen Standards.
Die Kosten für das Vorhaben belaufen sich auf rund 550.000 Euro. Rund 390.000 Euro sind
Fördermittel.
Hortanbau für 200 Kinder
Auch wegen der nahe liegenden Grundschule Markkleeberg-Ost werden in Kürze Bauarbeiter
anrücken. Ein Hortanbau an das bestehende Gebäude entlang der Goethestraße ist geplant.
Die Anforderungen an den dreigeschossigen Bau sind hoch. Nicht nur die Zweckmäßigkeit ist
geplant,
auch den Aspekten des Denkmalschutzes soll der Bau genügen. Und nicht zuletzt muss er
barrierefrei sein.
Davon zeugt schon der Verbinder zwischen den Bauten, der hell, luftig und mit viel Glas
ausgestattet
werden soll sowie einen Aufzug beinhalten wird. Auch das übrige Gebäude wird
behindertengerecht
umgebaut.
Derzeit besuchen die Grundschule rund 140 Schüler. Von rund 200 Schülern geht die
Stadtverwaltung
per Prognose künftig aus. „Da ist der Hortanbau nötig, um die erforderlichen Hortplätze in
den
nächsten Jahren abzusichern“, sagt Dr. Bernd Klose.
Umgesetzt wird das Vorhaben ab Januar 2010. Die Investitionssumme beläuft sich auf 1,63
Millionen
Euro. Rund 600.000 Euro davon sind Fördermittel des Freistaates Sachsen.




