Markkleeberger Tagebuch 2004
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Januar
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1.Woche
Markkleeberg wird 70
Einfallsreich und hintergründig begeht die Stadt in den kommenden Wochen ihre Anfang Januar 1934 beschlossene Fusion zwischen Markkleeberg / Oetzsch / Gautzsch. Die Vorbereitung einer umfänglichen Ausstellung im Foyer des Rathauses ist abgeschlossen. Zahlreiche Bürger beteiligten sich mit einmaligen Exponaten und interessanten Raritäten daran.
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2.Woche
Neujahrsempfang und Ausstellungseröffnung
Das Rathausfoyer konnte am 10. Januar ab 10 Uhr die Gekommenen kaum fassen. Das Interesse galt nicht nur offiziellem Wort sondern auch der eröffneten Ausstellung »Erinnerung- Fakten- Zeitdokumente«. Bald aufgezehrt war die originelle eckige Jubiläumstorte mit Stadtwappen, die der Oberbürgermeister anschnitt. Viele Gespräche waren angesagt. Musikalische Zutaten servierte der Chor der Hildebrand-Schule. Es gab auch Widersprüche: Gleich neben dem Eingang hatte sich ein offenbar Obdachloser postiert, der mit einem Plakat den Rücktritt des Oberbürgermeisters Klose forderte.
Neuer Ostuferweg
Ab 8. Januar wird der sogenannte Ostuferweg nun auch offiziell so benannt. Eine Strecke, die vom Zentralen Touristentreff am Cospudener See neben dem Golfplatz in Richtung Hildebrand Gymnasium führt.
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3.Woche
Villa Waldfrieden sucht neue Besitzer
Einst um 1900 gebaut von Carl Weichardt für den Anwalt der Familie Kees Felix Zehme sucht das reizvolle Haus in der Mehringstraße 18 neue Besitzer. Rein formal mit 1,1 Mio. Euro eine nicht gerade billige Immobilie. Ihren ersten Namen verdankt sie der Gattin des Rechtsanwaltes. Die Zeitläufte widerspiegeln sich auch in der Geschichte des Hauses: Umsiedler und Vertriebene fanden ein erstes Zuhauses, in der DDR erst Müttergenesungsheim und von 1967-97 als Kinderheim Waldfrieden stadtbekannt. Besitzer der Immobilie ist Leipzig, das sich verschiedene Möglichkeiten offenhält, was mit dem Haus geschehen soll.
Gemeindehaus in Wachau soll erweitert werden
In diesem Ortsteil können nur eingeschränkt Trauerfeierlichkeiten stattfinden. Deshalb, so auch Pfarrer Matthias Weber, ist eine Sanierung des Gemeindehauses dringend angeraten. 110.000 Euro kostet das Ganze, einen Großteil brachten der Kirchenbezirk und die Gemeinde auf. Mit rund 10.000 Euro sollte sich Markkleeberg beteiligen. Geplant ist, ab Mai Trauerfeierlichkeiten im Erdgeschoß des Gemeindehauses durchzuführen. Bisher hieß es: Trauerfeier in Markkleeberg Ost -Beisetzung in Wachau.
57.Stadtratssitzung am 20.1.
Rekordverdächtiger Haushalt: 15 Mio. Euro für Baumaßnahmen 2004. (Wildwasseranlage am künftigen Markkleeberger See/Sanierung Gymnasium und Mittelschule-West / Weisses Haus) Angedachte Planung von Gesundheits- und Erholungseinrichtungen im Kees`schen Park. Die Schulden steigen somit pro Einwohner formal auf 825 Euro.
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5.Woche
Central-Halle Gaschwitz verkauft
Der legendäre Veranstaltungsort ist verkauft an einen Gaschwitzer. Der von ihm gestellte Abrissantrag ist genehmigt worden. Einst Kino, später Beat-Treff für die Leipziger Region. Ein inzwischen baufälliges Stück Kultur- und Gastronomiegeschichte ist somit vorbei.
Neugestaltung Herfurthscher ParkDas Landschaftsarchitekturbüro Seelemann (beheimatet in der Hauptstraße) kümmert sich fortan im Auftrag der Stadtverwaltung um den Markkleeberger Teil des agra-Parkes. Alte Blickachsen werden wieder gestaltet und derzeit wird der Baum- und Pflanzbestand aufgelistet. Bisher Gewachsenes soll vorsichtig ergänzt werden. Beispielsweise gehört die Trauerweide seit jeher zu den dortigen Teichgehölzen. Die alten Kassenhäuschen am Eingangsbereich Parkstraße wurden schon im Dezember entfernt.
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Februar
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6.Woche
Neue Poststelle in Markkleeberg Ost
Andrang in der Trigaleria. Im hiesigen Einkaufszentrum wird ab 2.2. der komplette Post - und Bankservice angeboten. Ein Versprechen, das im November noch argwöhnisch beurteilt wurde. Wichtiger Nebeneffekt: Zwei neue Arbeitsplätze.
Zeichnungen gegen das Grauen
Aus Anlass des Gedenktages an die Opfer des Nationalsozialismus zeigt das Westphalsche Haus Zeichnungen des Buchenwaldhäftlings Boris Taslitzky. Der Franzose hatte keine Verbindungen zu Markkleeberg. Allerdings verweist die Stadtgeschichte auf das Frauenaussenlager des KZ in dem auch französische Jüdinnen für die Junkers-Werke arbeiten mussten. Der Maler ist Jahrgang 1911 und lebt hochbetagt in Paris. Die Skizzen entstanden während der Lagerhaft.
Glatteis und Rutschpartien
Vereiste Nebenstraßen sorgen für Unmut und Anfragen an das Rathaus. »Etwa 50 Prozent werden geräumt, mehr ist leider nicht drin« - diese offizielle Antwort regt auf und an für folgenden Vorschlag: Sozialhilfeempfänger könnten doch Schnee räumen. -
8.Woche
Strom für Neue Wohngebiete
Die Envia (Mitteldeutsche Energie AG) investiert in diesem Jahr 2,6 Mio. Euro in ihr Stromnetz im Bereich Pleiße /Elster. In Markkleeberg laufen die Erschließungsarbeiten an der Spinnereistraße. Am Wohngebiet Schmiedestraße/Cospudener Hafen stehen sie bevor. Neuanschlüsse und Kabelverlegungen führt der Betrieb auch an der Staatsstraße 46, der Verbindung von Haupt- und Städtelner Straße durch. Die Envia hat bei ihren Planungen die (künftigen?) Olympischen Spiele im Blick. Dazu gehört die geplante Wildwasserbahn in Markkleeberg Auenhain. Der Netzbereich Pleisse/ Elster mit Sitz in Markkleeberg umfasst eine Fläche von 1894 Quadratkilometern und versorgt 193.460 Kunden.
Baufreiheit für Sporthalle Hildebrand-Gymnasium
Geländearbeiten nehmen den Baustart im März vorweg. Der gesamte Sportkomplex ist mit 3,2 Mio Euro veranschlagt.
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März
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10.Woche
Sanierungsgebiet Markkleeberg -Ost
Markkleebergs Stadtbaudirektor Hans Jörg Beranek verweist darauf, dass dieses Sanierungsgebiet das Einzige in Sachsen ist, welches 2003 genehmigt wurde. Für Markkleeberg ist es nach Oetzsch und Gautzsch das Dritte. Das 25 Hektar große Gebiet umfasst die Bornaische Straße(nördlich begrenzt durch die Robert Koch-Straße) bis zum Markkleeberger See, die Staatsstraße 46(mit dem neuen Namen Seenallee) und das Areal um die Auenkirche. Umgestaltet werden soll u.a. der Schillerplatz, das südliche Ende der Bornaischen Straße. Geplant sind neue Rad- und Fußwege. Auch Privatbauern können Zuschüsse beantragen.
Markkleeberg gibt Investitionen bekannt
Noch nicht genehmigt aber geplant: 5 Mio. Euro für die Wildwasseranlage am Markkleeberger See. Eine Mio kostet der Umbau des sogenannten technischen Rathauses in der Hermann- Landmann- Straße 1. Das Rathaus und der Lindensaal stehen ebenfalls auf der Agenda.(Bauabschnitte sind zeitlich zwischen 2005 und 2007 angesetzt) Das Weisse Haus bekommt ein neues Dach.(Genau 17 Mio. Euro werden verbaut)
Straßenbeleuchtung kostet mehr
Seit Wochenbeginn müssen die Kommunen tiefer in das Stadtsäckl greifen, wenn es nachts nicht finster werden soll. Der Energieversorger Envia erhöht die Strompreise. Etwa 10.000 Euro wird das Markkleeberg kosten. Envia begründet das Ganze mit nicht beeinflussbaren »Einkaufspreisen« für Strom. -
11.Woche
Ortschaftsrat Gaschwitz
Die Stadtratsfraktion PDS/Grüne befürwortet die Wahl eines Ortschaftsrates in diesem Markkleeberger Stadtteil. 10 Kandidaten müssten aufgestellt werden.
Forsthaus Raschwitz wird wieder eröffnet
Die Lichter gehen vorerst für Renovierungsarbeiten wieder an. Ein Leipziger Gastronom übernimmt das bekannte Haus. -
12.Woche
Designierter Bundespräsident Köhler in Zöbigker getauft
In den Kirchenbüchern von Markkleeberg- Zöbigker ist die Taufe von Horst Köhler verzeichnet. Die neunköpfige Familie war 1945 nach ihrer Flucht aus Rumänien über Polen nach Deutschland in die Zöbigkersche Bergstraße gelangt. Zum Reformationsfest am 31. Oktober 1945 wurde Horst Köhler zusammen mit seiner jüngeren Schwester während eines Gottesdienstes in der Dorfschule durch Pfarrer Eger getauft. Die Dorfschule wurde vor einigen Jahren von der Kirchgemeinde in Erbpacht gegeben. Die Alte Kirche in Zöbigker brannte 1942 nieder. Die Markkleeberger Kirchgemeinde hofft Horst Köhler als Schirmherrn für ein Projekt zur Sanierung und neuen Nutzung der Kirchruine zu gewinnen. -
13.Woche
Ausstellung über Zöbigker und Kees
Teile aus dem Nachlass der Familie Kees zeigt eine Ausstellung im Rathaus. Lehensurkunden, Fotosammlungen und andere Details sind ein »Muss« für historisch Interessierte. Dem Mitglied des Fördervereins Westphalsches Haus Andreas Höhn war es dank persönlichen Einsatzes gelungen das Material für die Region zu erwerben und aufzuspüren. Bernhard Jacob Kees war zur Austellungseröffnung am 26.3. anwesend.
Ehrenmedaille der Stadt Markkleeberg
Hanns Herbert Julitz und Bernhard Jacob Kees erhalten die Ehrenmedaille der Stadt. Das beschloss der Stadtrat. Julitz (69jährig) hat über viele Jahre sehr engagiert das geistig, kulturelle Leben im Kirchenvorstand Markkleeberg Ost mitbestimmt und sprach sich seinerzeit gegen die Eingemeindung aus. Kees (80jährig) übergab kürzlich aus dem Familienbesitz eine Anzahl historischer Schriften und Urkunden aus dem Familienerbe. Er reiste aus Göttingen an und trug sich ins »Goldene Buch«der Stadt ein.
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April
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14.Woche
Neuer Kindergarten im Wolfswinkel
Gebaut und finanziert durch eine Projektentwicklungsgesellschaft, die auch den Wohnpark am Wolfssee errichtete. Geschlossen wurde das »Spatzennest« in der Sebastian Bach-Straße. Die PEG, deren beide Gesellschafter die Buntgarnwerke Leipzig und die Wilma Immobilien sind, zahlt mit 750.000 Euro den größten Anteil. Markkleeberg legte 153.000 Euro drauf. Oberbürgermeister Klose beteiligte sich mit einem Scheck von 15.000 Euro für die weitere Ausgestaltung.
»Weiße Villa« am Riquet-Standort wird Ärztehaus.Nicht attraktiv für Wohnungen scheint der Standort an der Kirschallee/Staatsstraße 46 zu sein. Seit 10 Jahren steht die 1908 erbaute Villa leer. Auch Gewerberäume scheinen nicht möglich, da es schon ein Überangebot gibt. So entstand die Idee, an dieser gut erreichbaren Ortslage ein Domizil für Ärzte zu errichten. »Die Verhandlungen befinden sich in einem fortgeschrittenen Stadium«, meint Wolfgang Nohe, der Geschäftsführer der Leipziger Baubetreuungs mbh ist.
Designierter Bundespräsident Köhler besuchte MarkkleebergAm 5. April besuchten Horst Köhler und seine Frau Eva zunächst das Rathaus. »Ich will zu den eigenen Spuren zurückfinden«- kommentierte er den Besuch, der der sonst medial unterbelichteten Region Zöbigker ein Heer von Reportern Fernsehteams und Journalisten bescherte.
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16.Woche
Rathaus-Galerie bestimmt zunehmend das Stadtbild
Der Bauherr, die JUS AG, versicherte gut im Zeitplan zu sein. Bis jetzt steht der geplanten Eröffnung Anfang November nichts im Wege. 5000 Quadratmeter Mietfläche, dazu über 40 Parkplätze für Autos, geben sich recht kundenfreundlich. Geplant und Verträge geschlossen sind mit: Konsum/Friseur/Apotheke/Lotto/Schreibwaren. Richtfest ist im Mai.
Grundstein (23.4.) für Sporthalle am Hildebrand-Gymnasium
Eine aktuelle Leipziger Volkszeitung gehört natürlich auch in die Dokumentenrolle. Das Gymnasium ist mit 940 Schülern weit über die Stadt hinaus von Bedeutung. Die Stadt bekennt sich auch finanziell zu dieser Wichtigkeit. Allein der jetzt eingeleitete Bauabschnitt, in dem neben einer neuen Zweifelder-Halle auch Außenanlagen entstehen und die vorhandene alte Halle saniert wird kostet über 3 Mio Euro. Die knappe Hälfte sind Fördermittel. (Am 4. Juni soll planmäßig der zweite Bauabschnitt übergeben werden). -
18.Woche
Freie Fahrt auf neuer Straße
Die neu gebaute Staatsstraße 46 zwischen Gartencenter DEHNER und dem Sportcenter POSEIDON wurde am 30.4. ihrer Bestimmung übergeben. Damit verkürzt sich der Weg zwischen den Stadtteilen Ost und West erheblich.
Markkleeberger Stadtfest
Zwei Tage lang war Anfang Mai zwischen Alt-Oetzsch / Festanger und agra-Gelände Trubel angesagt. Sauer waren allerdings die Geschäftsleute in der Markkleeberger City, denn ihre Türen mussten –da es keine Sonderregelung gab – an diesem trubligen Wochenende geschlossen bleiben. Dazu hieß es aus dem Rathaus: »Es wurde keine Sonderregelung beantragt, da in der Arbeitsgemeinschaft Stadtfest vor zwei Jahren festgelegt wurde, den Stadtfestbereich am Festanger und in Alt-Oetzsch zu konzentrieren.«.Viele Einzelhändler, die ohnehin um ihre Existenz zu kämpfen haben, überzeugte das Argument nicht. «Dann dürften auch keine Transparente in der Rathaus-Straße hängen.«
Sieben- Seen-Wanderung
Hundert Kilometer legten vom 30.April bis 2. Mai die Teilnehmer zurück. Mit etwa fünf Stundenkilometern zogen 74 Extremwanderer vom Markkleeberger Rathaus quer durch den Südraum Richtung Böhlen und Zwenkau. Zu Beginn hatten sich die Wandergruppen noch unterhalten später wurde auch schon mal geflucht, wenn es beim Nachtmarsch zu dunkel war.
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Mai
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19.Woche
Apelstein kehrt zurück
Mitglieder des Interessenvereins »Völkerschlacht bei Leipzig 1813«setzten in der Nähe der ehemaligen Schäferei in Auenhain den Apelstein Nr.47. Ein 29 Jahre andauerndes Provisorium ist somit beendet. Bisher hatte der Stein im ehemaligen Rittergutspark in Wachau gestanden. Wegen der Braunkohle musste er weichen. Bereits 1938 war dieser Stein gesetzt worden. Die Steine sind nach Theodor Apel (1811 bis 1867) benannt. Mittels einer Stiftung erinnert er an markante Orte der Völkerschlacht.
Neuer Gemeindesaal in WachauAnfang Mai weihten die Wachauer ihren neuen Gemeindesaal ein. Neue Dacheindeckung und Fassadenerneuerung sind die äußerlichen Merkmale. Der Ortsfriedhof erhält somit endlich auch eine würdige Trauerhalle.
Kirchliches Jugendhaus in GroßstädtelnMit einem Gottesdienst unter freiem Himmel und einem Dankeschönfest für die vielen Helfer und den Förderverein wurde der Treff eingeweiht. Das Ganze geschah mühevoll und über einen langen Zeitraum. Viele private Spenden trugen zum Erfolg bei.
Neuer Eingang am agra ParkNach Abriss der alten Kassenhäuschen am Eingang Raschwitzer Straße müht man sich nun um eine würdige Eingangszone. Ein neues Tor und entsprechende Pflasterung gehören dazu. Eingebettet ist diese Maßnahme in eine Neugestaltung des Parkes rund um das »Weisse Haus« In den 60-er Jahren sprudelten an dieser Stelle Wasserspiele, die aber Jahre später wieder eingeebnet wurden.
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Juni
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23.Woche
Landwirtschaftsmuseum reist nach dem Süden
Museologen verpacken das seit September 2001 geschlossene Museum in Kisten mit der Aufschrift »Agrar Freilichtmuseum Schloss Blankenhain.« Die Besucherzahlen in Markkleeberg waren zu gering, das Konzept offenbar nicht tragfähig. Allen Ideen der letzten Jahre war kein Erfolg beschieden. In Blankenhain gibt es im Gegensatz zu Markkleeberg eher Landwirtschaft zum Anfassen. Es ist die größte Schau dieser Art in Sachsen. Was aus dem Museumsgebäude wird ist noch unklar:»Neue Nutzungsmöglichkeiten werden geprüft.« heisst es offiziell.
Zu wenig Schüler in Mittelschule
Das Haus am Lindenplatz in Mitte wird im August wahrscheinlich keine 5. Klasse mehr aufnehmen. Die meisten Eltern der 23 Sprößlinge werden sich wohl mit der Schule in West anfreunden müssen. Dezernent Wolfgang Heinze:»Noch sei nichts entschieden.«
Schau verlorene Orte
In der Kirchenruine Wachau können interessante Exponate aus Crostewitz, Cröbern, Rödgen, Prödel und anderen weggebaggerten Orten betrachtet werden.»Die Besucher erwartet eine noch nie gezeigte Fülle von Fotos und Dokumenten» verspricht Elisabeth Klabunde vom Verein. Grabsteine, Ortsschilder, Grafiken, Karten gehören dazu. -
24. Woche
Neubau Rudolf Hildebrand Gymnasium
Feierlich wurde der zweite Neubauteil übergeben. Dazu gehört auch eine Aula mit 350 Plätzen, bestens für Theater Konzert und Kultur geeignet. Auf dem Dach des Hauses befinden sich 32 Solarmodule zur Stromerzeugung. Damit kombiniert ist eine Wärmepumpe, die sich über 18 in 100 Meter Tiefe eingebrachte Sonden Wärme aus der Erde holt. Für dieses Konzept gab es 2002 den Zukunftspreis des Leipziger Südraumes. -
25. Woche
Torhausfest an der Auenkirche
Drei Tage wird in den 340 Jahre alten Gemäuern etwas los sein. Der Verein hofft wie immer auf alte und junge Interessenten. Kulturelle Zutaten gibt es von Johannes Sterkel aus Wien und Leopold Sarcino aus Mailand. Zinnfigurengießen und Streichelzoo fehlen ebenfalls nicht. -
26.Woche
Brüsewitz Gedenktafel enthüllt
Eine von der Stadt finanzierte Tafel erinnert an den »unbequemen« Pfarrer. In dem Gebäude Städtelner Straße 3 betrieb Oskar Brüsewitz von 1955 bis 1960 eine Schumacherei.
Wahlen zum Kreistag und zum Stadtrat
Mit 11 Abgeordneten sind Markkleeberger im Kreistag vertreten.
Darunter OBM Klose und Amtsvorgänger Eichler.
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Juli
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27.Woche
Grundwasserspiegel steigt
Diese Feststellung bestätigten Vertreter des Bergbausanierers LMBV während eines Bürgerforums in Markkleeberg. Hauptursache ist nicht nur die Flutung der Seen sondern auch die Stilllegung der Tagebaue. Der Bergbau hatte den Spiegel des Grundwassers über Jahrzehnte gesenkt. Bis etwa 2025 wird der Anstieg abgeschlossen sein. Als Richtwerte für eine wieder erreichte "Normalität" gelten Werte, die bereits 1878 angelegt wurden. Experten vermuten jedoch, dass dieser Stand nicht wieder erreicht werde. -
30.Woche
SOLARIA I getauft
Sachsens erste Solarfähre wird ab sofort bis zur Windstärke 7 zwischen dem Hafen Zöbigker und der Anlegestelle an der Bistumshöhe hin- und herschippern.(Für 2.80 EURO) Zehn Minuten dauert die Fahrt über den Cospudener See. -
31.Woche
Disput um Trasse an der Weinteichsenke
Die neue Staatsstraße 46 quer durch die Markkleeberger Weinteichsenke bewegt die Gemüter, je nachdem, wo sich das eigene Grundstück oder Häuschen befindet. Wer direkt an der Wachauer / Markkleeberger Straße wohnt den nerven Lärm und Fahrzeugerschütterungen. Man wünscht sich dringend die neue Fahrbahn. Anderer Ansicht sind die Anwohner rund um die Mozartstraße und den Friedhof. Letzterer würde um seine Ruhe gebracht. Außerdem würde die als wichtiges Kaltluftgebiet fungierende Weinteichsenke zerstört. Die neue Trasse - so wird befürchtet - wirke als Verkehrsmagnet.
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August
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33.Woche
Hilfe bei Bürokratie
Mit Unterstützung des Landratsamtes helfen Mitarbeiterinnen im Bürgerbüro beim Ausfüllen der umfänglichen Formulare für das neue Arbeitslosengeld II, das ab Januar 2005 die bisherige Arbeitslosenhilfe ablöst und mit der bisherigen Sozialhilfe vereinigt. Diese Angebot ist kostenlos.
Sanierung Krobitzschstraße
Der Umbau gehört zum Plan "Alt Markkleeberg" und wird Ende September beendet sein. (Einweihung 1.Oktober). 181 000 EURO kostet der Straßenbau. Ein Drittel übernimmt die Stadt. Wiederentdeckt und saniert wird ein alter Brunnen. -
34.Woche
Holzart 2004 am Cospudener See
Das diesjährige Bildhauerpleinair geht zu Ende. Da werden auch die geschaffenen Arbeiten einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert. Ranier Pleß vom Verein "Blaues Haus" beschäftigt schon seit Tagen eine liegende Dame, die er vor aller Augen bearbeitet. Linda Blüml und ihre lebensgroße "Tuscheldame" sorgen ebenfalls für Interesse. Sorgen bereiten den Künstlern eventuelle Randalierer, die ihre Kräfte an den robusten Figuren auslassen könnten.
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35.Woche
PDS scheitert bei Wahl
Sitzung des neu gewählten Stadtrates am 25. August. Zur Wahl standen auch die beiden Stellvertreter des Oberbürgermeisters. 24 Stimmen bekam Karlheinz Eichler (CDU). Bei der Kandidatur von Dieter Bormann (PDS) regte sich auf SPD Seite Widerstand. Grund war die von Fraktionschef Jürgen Morgenstern geäußerte Kritik an der Stasiüberprüfung aller Stadträte. Diese halte Morgenstern für "historisch überholt". Angesichts dieser Äußerung schlug die SPD Rolf Müller vor. Man möchte sicherstellen, dass es bei Überprüfungen öffentlicher Amtsträger keine Diskussionen gäbe. Bei der geheimen Abstimmung wurde Müller mit 16 zu 9 Stimmen zum zweiten Stellvertreter des Bürgermeisters gewählt.
Neues Veranstaltungsgelände am Hexenhaus
Das Areal am agra-Bad haben Mitarbeiter des Vereins Kultur- und Umweltzentrum aufwändig umgestaltet. Das als "Hexenhaus" bekannte Gebäude samt Gelände war schon seit längerer Zeit ungenutzt. Für Wohnzwecke kaum geeignet, wurde es mit Mühe, Fantasie, Hacke und Spaten für die Kultur nutzbar gemacht.
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September
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36.Woche
Neuer Wasserchef
Unter 30 Bewerbern setzte sich der Markkleeberger Michael Spitzner als Chef der kommunalen Zweckverbände Wasserversorgung Bornaer Land und Abwasserversorgung Pleißetal durch. Eines seiner Ziele ist die oft umstrittene Gebührenhöhe dem Landesdurchschnitt anzupassen. Manfred Hellwig geht in den Ruhestand. Der neue Direktor erhielt seine Ausbildung an der Fachhochschule in Meißen und war seit 1995 im Abwasserzweckverband Espenhain als kaufmännischer Leiter tätig.Biotechnologie in der Diskussion
Der Schulversuch "Biotechnologisches Gymnasium" läuft seit einem Jahr am Rathausplatz. Für Verunsicherung sorgt die unklare Perspektive der Einrichtung. Die Markkleeberger Einrichtung ist neben zwei Dresdner Schulen der einzige Ort wo Abiturienten in Sachsen diese spezielle Richtung anvisieren können. Schulleiter Norbert Gamnitzer wartet auf eine Grundsatzentscheidung, weil der bisherige Schwebezustand auch für zögerliche Einschreibungen in die Spezialklassen sorgt. Wichtige Hilfe leistet die Leipziger Universität mit Praktikumsmöglichkeiten. 2006 legen die ersten Abiturienten mit dem Schwerpunkt Biotechnologie hier ihre Prüfungen ab.
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37. Woche
Schuljubiläum ohne Feuerzangenbowle aber mit Trompeten
100 Jahre besteht die Schule in der Rilkestraße. Das Jubiläum wird am 11.September begangen. "Von der Schiefertafel zum Computer" lautet das Motto. Ein Treffen aller ehemaligen Angestellten, soweit noch vorhanden, rundet das Fest, an dem sich die Feuerwehr, der Stadtfanfarenzug und der Völkerschlachtverein beteiligen, ab. -
38. Woche
Wildes Wasser
Nach Sydney und Athen bekommt Markkleeberg die dritte Wildwasserstrecke dieser Art. Nach heftigen Diskussionen am 15. September stellte der Stadtrat nun die Weichen. Ab 2006 soll alles fertig sein und Sportler und Interessenten anlocken. Mit zwei Millionen Euro beteiligt sich die Stadt an dem Projekt, den Rest übernehmen Bund, Freistaat und NOK. Markkleeberg wird eine eigene Betreibergesellschaft gründen. OBM Klose sprach vom "Mut für Visionen". -
39.Woche
Niedrigster Prozentsatz bei NPD Listenstimmen
Mit 4,2 Prozent haben bei der Landtagswahl (19.9.) weitaus weniger Markkleeberger für die NPD gestimmt als in anderen Orten. ( Böhlen 7,5% - Espenhain 6,8% - Markranstädt 6,2% - Zwenkau 7,3%)
Die Mitglieder des Markkleeberger Stadtrates setzen sich wie folgt zusammen: SPD - 9 Sitze / CDU - 8 Sitze / PDS - 6 Sitze / FDP - 2 Sitze/ Grüne - 1 Sitz. -
40.Woche
Leipziger Land mit schwindender Einwohnerzahl
Was die Statistik klar aussagt: Doppelt so viele Menschen starben in den vergangen 14 Jahren als geboren wurden. Markkleeberg, zum sogenannten Speckgürtel von Leipzig gehörig, fällt in dieser Statistik nicht ganz so negativ ins Gewicht.
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Oktober
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41.Woche
Sport frei in neuer Halle
Mit der Schlüsselübergabe (30.9.) der sanierten und neugebauten Turnhalle im Areal des Hildebrand Gymnasiums hat das ehrgeizigste Bauprojekt der letzten Jahre die Ziellinie erreicht. Der denkmalgeschützte Komplex wurde mit einer attraktiven neuen Zweifeldhalle verbunden. Ursprünglich erst für 2005 geplant freute sich Oberbürgermeister Klose über den "Rekord" der Firma Goldbeck-Bau. Nicht nur Fachleute legten Hand an. Schüler der fünften und sechsten Klassen gestalteten Fliesen, die im Gebäude ihren Platz finden werden. Das Gymnasium belegt mit dieser Sporteinrichtung in Sachsen einen Spitzenplatz. Übrigens: Die Stadtverwaltung unterlag beim Eröffnungsspiel gegenüber der Lehrerauswahl im Volleyball mit 26 : 28.
Sachsen spinnen auf der agra
Wer spinnt am schnellsten ? Auch diese Frage wird auf der traditionellen Messe "Jagd und Angeln" geklärt. Bereits zum 14. Mal wird auf 17 500 Quadratmetern mit über 200 Ausstellern gerechnet. Ein Pferdeschauprogramm unter dem Titel "Pferde XXL" sowie die größte Informations- und Verkaufsausstellung für Angelsport gehören dazu. Letztlich sind geschickte Hände beim Wettbewerb der Spinnerinnen gefragt. Es kamen 38 000 Besucher.
Drum singe, wem Gesang gegeben...
Ein übervoller Lindensaal, Kaffeetafeln und viele unterschiedliche Tonlagen. Der fünfte Treff der Internationalen Stiftung zur Förderung von Kultur und Zivilisation lud zu einem erneuten Konzert die älteren Mitbürger der Stadt ein. Seit 1996 gibt es diese kostenlose "Musik am Nachmittag" deutschlandweit. Ohne Unterstützung der Stadtverwaltung und Mittun vieler Senioren wäre auch diese jetzige Veranstaltung nicht möglich. Stiftungsgründer ist Erich Fischer, der 1938 im Sudetenland geboren wurde. -
42.Woche
Alte Lok in Auenhain
Eine neue Attraktion gehört zum dortigen Modellbaupark. Eine Diesellok, ein Gepäck- und Schlafwagen konnten vor dem Schneidbrenner gerettet werden und haben nun ihr 60 Meter langes "Alten-Gleis". Sie stammen aus dem ehemaligen Werk in Espenhain. Alles "streng geheim" organisiert, um Graffiti - Sünder abzuhalten. Der Schlafwagen stammt übrigens vom früheren "TourEx- Zug" der Freien Deutschen Jugend (FDJ). Mit dem fuhren Jugendliche zu DDR- Zeiten in die Sowjetunion. -
43. Woche
Hochwasserschutz in Wachau
Der Ortsteil bekommt eine sogenannte Regenrückhaltung. 13 000 Kubikmeter beträgt das Fassungsvermögen Sie soll dem alle 20 Jahre lt. Statistik eintretendem Hochwasser entgegenwirken. Das Ganze wird eine Grasmulde mit Damm. Gleichzeitig wird der Weinteichgraben offengelegt.
Alles vom Stadtrat auf den Weg gebracht. Kostenpunkt 300 000 EURO. -
44. Woche
Ohne Job und Beschäftigung
Die Arbeitslosenstatistik für unser Gebiet: Markkleeberg 6,9 % - Markranstädt 8,9 % - Zwenkau 9,3 % - In Sachsen suchten Ende Juni 8,9 Prozent einen Arbeitsplatz.
Fernsehlegende Erika Krause im Goldenen Buch
Sie wurde 80 Jahre jung, kann auf 45 Jahre Fernseharbeit zurückblicken und trug sich in das seit dem Jahr 2000 begonnene aktuelle GOLDENE BUCH ein. Die erste Unterschrift stammt von Jean Marie Mick aus Pierre-Benite. Eingetragen hat sich auch Helmut Packmohr, einstiger Kantor der Luther-Kirche.
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November
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45.Woche
Neues Behindertenwohnheim
Auf dem Eulenberg setzte Dieter Pampus, Fachbereichsleiter für Behindertenhilfe der Diakonie, den ersten Spatenstich für das drei Millionen- Euro- Projekt. Geplante Bauzeit sind knapp zwei Jahre. Im März soll der Grundstein gelegt werden Die Bewohner des jetzigen Lutherstiftes in Störmthal werden später hier ebenfalls ein neues Zuhause finden. Das Diakonische Werk existiert seit 135 Jahren und ist eine Organisation der Evangelischen Kirchen in Deutschland. -
46. Woche
Internetpreis für Firma Wegener
Die beste Web-Site im Handwerk gestaltete dieses Jahr eine Markkleeberger Firma. Immerhin beteiligten sich 199 Konkurrenten um den "Internetpreis des deutschen Handwerks 2004". Der Firmenchef Wolfgang Wegener setzte schon anno 1990 auf elektronische Kundenberatung. Er bietet kompetente Hilfe in Sachen Heizung, Bad und Klimatechnik.
http://www.wegenerservice.de/
Kunstverein begeht Jubiläum
Eine Ausstellung im Gutshaus Markkleeberg-Ost erinnert an die Gründung vor 10 Jahren. "Wir möchten Kunst und Kultur bewahren, fördern und beleben", betonte die Vorsitzende Marie Luise Schulze. Weitere Teilnehmer und Sponsoren sind gern gesehen- auch für Projekte am Cospudener See. -
47. Woche
Rathausgalerie öffnet
Lange von den Anwohnern beobachtet und bis zum Namen hin diskutiert, wird diese zentrale Service- und Einkaufsstätte nun ihre Bewährungsprobe bestehen müssen. 50 Firmen beteiligten sich am Bau, der etwas "abgespeckt" wurde und nun einen relativ "schlichten" Eindruck hinterlässt. Die Baugenehmigung gab es 2002. Mit dem Abriss wurde im Herbst 2003 begonnen. Deutsche Post / Sparkasse / Drogerie Rossmann / Konsum / Sonnenstudio / Apotheke / Sanitätshaus - jetzt entscheiden die Kunden und Besucher. Offen bleibt das Problem der gegenüberliegenden Brache und Unkrautfläche.
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Dezember
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49. Woche
Pleißendämme bieten ungenügenden Hochwasserschutz
Der Chef der Stabsstelle Hochwasserschutz Heinz Kaiser zugehörig der Röthaer Talsperrenmeisterei bezeichnete den Zustand der Pleißendämme als "jämmerlich". Die Deichgeometrie stimme mit heutigen Vorschriften nicht mehr überein. Zwischen Böhlen und Markkleeberg gäbe es Handlungsbedarf. Die Pleiße gilt als Gewässer erster Ordnung. Die Kommunen würden noch in diesem Jahr sehr detaillierte Gefahrenkarten bekommen. Der Flusslauf ist zentimetergenau erfasst.
Sind die Lichter angezündet
Adventsstimmung vor dem Rathaus mit allen Düften, die dazu gehören. Für viele gab es beim Weihnachtsmarkt wieder etwas zu entdecken und zu schmecken. Im Lichterglanz bis Sylvester die Rathausstraße. Begeistert wurde auch der Markt am Torhaus aufgenommen. -
50.Woche
Die Chinesen kommen
Ziel war das ehemalige Deutsche Landwirtschaftsmuseum. In den Räumen werden ab Frühjahr kommenden Jahres archäologische Fundstücke und Kunst aus dem alten China präsentiert werden.
Buslinien eingestellt
Es trifft auch die Linie 108. Deren Wochenendfahrten zwischen Wachau und Markkleeberger Bahnhof werden komplett gestrichen. Als Gründe werden Mittelkürzungen des Landkreises für den öffentlichen Nahverkehr angegeben. -
51.Woche
Neuer Lidl- Markt
Auf dem Gelände der einstigen Riquet-Schokoladenfabrik lädt nun ein weiterer Discounter die Markkleeberger zum Kauf.
Richtfest an der Auenkirche
Wolfgang Gerlach vom Torhausverein schlug den traditionellen Nagel ins Gebälk. Auf dem Biwakgelände entsteht derzeit ein Fachwerkhaus. Das von der Liebertwolkwitzer Firma Schmidt nach historischen Vorlagen errichtete Haus soll auf kleiner Fläche( fünf mal acht Meter) künftig ein Ausstellungszentrum für dörfliches Brauchtum werden. Finanziert wird das ehrgeizige Projekt durch den Förderverein.




