Johann Jacob Kees d. Ä. (1645 - 1705) und
Johann Jacob Kees d. J. (1677 - 1726)

Johann Jacob Kees der Ältere, wie auch sein Sohn Johann Jacob Kees der Jüngere gingen in die Geschichte des Freistaats Sachsen als finanzkräftige und besonders weitsichtige Pächter des sächsischen Postwesens ein. Ihnen gelang mit der Anlage eines modernen und verzweigten Netzes an Kursen und Stationen die organisatorische Erneuerung des völlig veralteten sächsischen Postwesens, die wesentlich zur Entfaltung der Wirtschaft beitrug.
Johann Jacob Kees d.Ä. war als sächsischer Oberpostmeister Pächter in den Jahren 1692 - 1694 und 1696 - 1705. Sein Sohn Johann Jacob Kees d.J. führte nach dem Tode des Vaters 1705 bis zur Verstaatlichung 1712 das Postwesen weiter.
Johann Jacob Kees d.J. kaufte 1714 das Rittergut Zöbigker und 1718 auch das ehemalige Mühl- und Hammergut an der Batschke. Als Leipziger Ratsbaumeister entwickelte er in Zöbigker eine emsige Bautätigkeit. Er errichtete eine Brauerei, den „Gasthof zum Weißen Damhirsch“, legte eine Gärtnerei mit Orangerie an. Das Schloss ließ er unter dem Einfluss von David Schatz umgestalten und den Park nach Versailler Muster verändern.

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