Gut Lauer

Das ehemalige Wasserschloss und spätere Gut Lauer ist im Nordwestteil des Cospudener Sees „ versunken“. In Wirklichkeit wurde es vor der Abbaggerung abgetragen, so dass wertvolle Teile des Renaissanceportals und mit Köpfen verzierte Kragsteine aus der Renaissancehalle gerettet werden konnten. Eine Ausstellung im Westphalschen Haus informiert über die Bergungsarbeiten sowie über archäologische Grabungen, bei denen Keramikreste aus der Zeit um 1320 gefunden wurden.
Das Gut Lauer gehörte seit dem 14. Jh. den Pflugks, im 16. Jh. Familie Schönberg; 1626 Familie Dieskau; 1717 Dieskaus Schwiegersohn Adolf von Ponickau, der es an Graf Ernst von Manteuffel, den kursächsischen Kabinettsminister verkaufte; 1749 Dr. Glafey, im 19. Jh. Familie Hohenthal und ab 1919 wurde es verpachtet. Seit 1920 gehörte es zur Gemeinde Knauthain und wurde bereits 1923 Leipzig einverleibt, war jedoch immer nach Markkleeberg-Gautzsch eingepfarrt.
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