Prödel

Als nordwestliches Tor zur Harth galt Prödel mit den Sommersitzen des Verlegers der Zeitung „ Leipziger Neueste Nachrichten“ Edgar Herfurth und des Leipziger Bankiers Frege. Ihre in ausgedehnten Parks gelegenen Villen wie auch die frühere Heilanstalt für Gemütskranke „Hartheck“ an der Straße zwischen Prödel und Gaschwitz wurden nach dem Zweiten Weltkrieg im Zuge der Enteignung wegen ihrer günstigen Lage als Sanatorium genutzt.
1972 erfolgte die Umsiedlung der Bewohner Prödels nach Markkleeberg und Leipzig sowie der sukzessive Abriss des Ortes, gefolgt vom Aufschluss des Tagebaus Cospuden. Die ehemalige Ortslage von Prödel liegt heute in dem Rekultivierungsgebiet „Neue Harth“.

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