Dienstag, 19.12.2017

Arbeiten an „Kummerbaustelle“ der Stadt beendet

Probesitzen an der neuen Bushaltestelle (von links): Oberbürgermeister Karsten Schütze, Bauleiterin Tina de Bernardo und ZVNL-Geschäftsführer Oliver Mietzsch.

Die Bauarbeiten in der Städtelner Straße in Höhe der Straße Am Volksgut sind abgeschlossen. Im Laufe des heutigen Tages wurde die Absperrung abgebaut. Die Straße ist somit wieder für den Autoverkehr frei.

Seit 9. Oktober 2017 waren hier – zwischen Zwenkauer Straße und Straße Am Volksgut – ununterbrochen Bauarbeiter am Werk. Zwei überdachte Haltestellenhäuschen wurden errichtet, die Haltestellen barrierefrei ausgebaut. In dem Zuge wurde auch der südliche Gehweg verbreitert, die Randbereiche angepasst. Nicht zuletzt wurde die Städtelner Straße im Haltestellenbereich grundhaft ausgebaut. Am 15. Dezember 2017 waren die Bauarbeiten beendet.

Das Projekt begleitet die Stadt allerdings schon länger. Mit Einführung des neuen ÖPNV-Konzeptes Ende 2015 hat der Bus die Straßenbahn in diesem Bereich abgelöst. Schon zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die Haltestellen in der Straße Am Volksgut (hier lag die Wendeschleife der Straßenbahn) auch für die Nutzerinnen und Nutzer des Busses barrierefrei gestaltet sein müssen. Ein Umbau der Wendeschleife wurde in Betracht gezogen, aber aus finanzieller Sicht wieder verworfen.

In der nahe gelegenen Städtelner Straße war der Standort für die Haltestellen optimal. Als das Bauprojekt 2016 in Angriff genommen wurde, fand man eine Trinkwasserleitung im Gehweg. Die Leitung musste umverlegt werden. Auf der südlichen Seite wurde in diesem Jahr eine wasserführende Schicht im Untergrund entdeckt. Die Standfestigkeit des dortigen Haltestellenhäuschens war somit nicht gegeben. Das Projekt entwickelte sich zur „Kummerbaustelle“, die auch viele Anwohnerinnen und Anwohner in die Bürgersprechstunde des Oberbürgermeisters zog. Erst durch den grundhaften Ausbau des Bereiches konnte die Standsicherheit gewährleistet werden.

Die Kosten belaufen sich auf rund 184.000 Euro. Als Fördermittel stellte der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) rund 127.000 Euro zur Verfügung.

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