Donnerstag, 13.12.2018

Infocenter für den A 72-Abschnitt Rötha - A 38

In Rötha steht ein Infocenter, in dem man sich über die Bauarbeiten zu A72 informieren kann. Foto: Landkreis Leipzig

Wer sich über das Vorhaben und aktuelle Baugeschehen zur A 72 informieren möchte, findet in der Straße des Aufbaus 7a in Rötha einen Anlaufpunkt. Ein Teil der Containerburg für die Bauleitung wurde als Informationscenter eingerichtet und kann für Vorträge und Beratungen genutzt werden. Feste Öffnungszeiten mit Sprechstunden sind für einen späteren Zeitpunkt geplant. Der aktuelle Abschnitt 5.2 gestaltet sich wegen des unverdichteten Kippengeländes als besonders aufwendig und wird voraussichtlich erst 2026 fertig gestellt sein.

Das Großprojekt sei ohne Einschränkungen und Nachteile für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer nicht machbar, aber kein Selbstzweck, so Doris Drescher, neue Präsidentin des Landesamtes für Straßenbau und Verkehr (LASuV). Es gehe um die Anbindung und Erschließung der Region, die möglichst im Einvernehmen mit den hier Lebenden erfolgen soll. "Wir wollen informieren, was wir tun und warum wir es tun", so Drescher. Das Informations- und Kommunikationsbedürfnis sei groß und dem wolle das LASuV nachkommen.

Die Fertigstellung des letzten Abschnitts der A 72 zwischen Borna und der A 38 südlich von Leipzig soll bis Ende 2026 gelingen und den Bund nach aktuellem Stand rund 237,5 Millionen Euro kosten.

Der Abschnitt 5.1 von Borna-Rötha wird bei weiterhin planmäßigem Verlauf der Bauarbeiten Ende 2019 unter Verkehr gehen, Restarbeiten werden noch bis Ende 2020 erfolgen. Der Abschnitt von Borna bis Rötha ist rund zehn Kilometer lang und wird rund 145 Millionen Euro kosten.

Was Markkleeberg betrifft: Voraussichtlich bereits Ende Januar soll sich (nach Aussage des Autobahnamtes) die Verkehrssituation vor allem im Bereich Seenallee/Hauptstraße wieder verbessern. Im Bau befindet sich eine provisorische Überführung der S 72, von und zur B 2, so dass der Verkehr aus Zwenkau wieder auf direktem Wege zur B 2 gelangt.

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