Dienstag, 18.06.2019

Nur Feuerwerker dürfen Feuerwerke abbrennen

Die Stadtverwaltung möchte noch einmal daran erinnern, dass die Durchführung von Feuerwerken durch Personen, die nicht Inhaber einer Erlaubnis bzw. eines Befähigungsnachweises nach dem Sprengstoffgesetz sind, nicht mehr erlaubt ist. Foto: Matthias Wuttig/Foto für Dich

Ein  privates Fest wird hin und wieder dadurch „gekrönt“, dass an dessen Ende ein Feuerwerk der Kategorie 2 gezündet wird. Dies sind Kleinfeuerwerke, die durch das Abbrennen von Raketen und Böllern über den Status als Feuerwerksscherzartikel oder Tischfeuerwerk (Kategorie 1) hinausgehen, und mindestens einer Ausnahmebewilligung bedürfen.

Beim illegalen Zünden von Feuerwerkskörpern verstoßen die Betreiber dabei nicht nur gegen geltendes Recht, sondern stören und erschrecken unbeteiligte Menschen und Tiere in erheblichem Umfang. Zahlreiche Einwohnerinnen und Einwohner haben die Stadtverwaltung berechtigt darauf hingewiesen, dass der Lärm, der von inzwischen sehr häufig auftretenden Feuerwerken ausgeht, sie stört und als lästig empfunden wird.

Es wird nochmals darauf hingewiesen, dass die Stadtverwaltung seit Ende des Jahres 2011 keine Ausnahmebewilligung für Feuerwerke an Personen erteilt, welche nicht Inhaber einer Erlaubnis bzw. eines Befähigungsnachweises sind.

Nach wie vor gilt auch, dass Erlaubnis- oder Befähigungsscheininhaber, welche auch im Auftrag von Privatpersonen zu bestimmten Anlässen Feuerwerke abrennen, das Abbrennen von Feuerwerken der Kategorie 2 in der Zeit vom 2. Januar bis zum 30. Dezember, der Kategorien 3, 4, P1, P2, T1 oder T2 ganzjährig zwei Wochen vor der Durchführung des Feuerwerks beim Ordnungsamt des Landratsamtes anzeigen müssen.

Wer ein Feuerwerk illegal abbrennt, begeht eine Ordnungswidrigkeit und muss mit einem Bußgeld in Höhe bis zu 10.000,00 Euro rechnen.

Wer sich als Anwohner durch ein Feuerwerk oder an Sonn- und Feiertagen belästigt bzw. in seiner Nachtruhe gestört fühlt, kann dagegen vorgehen und schriftliche Anzeige gegen den Verursacher erstatten. Um mögliche „illegale
Feuerwerke“ zu ahnden, sind wir als Stadtverwaltung deshalb auf ausführliche Angaben aus dem unmittelbaren Umfeld angewiesen. Dazu benötigt das Amt für Recht und Ordnung präzise Hinweise zum Betreiber/Verursacher des Feuerwerks, wie Datum, Uhrzeit, Ort und die Art, wie das Feuerwerk abgebrannt wurde (z.B. welche Geräusche wurden vernommen, Dauer des Feuerwerkes u. ä.).

Diese und weitere Informationen können Sie auch dem Ordnungswegweiser der Stadt Markkleeberg „ Alles schon geregelt“ entnehmen. Das Heft liegt kostenlos im Rathaus aus und steht im Internet unter www.markkleeberg.de zum Download bereit.

 

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