Dienstag, 24.09.2019

Feuerwehreinsätze: Markkleeberg und Zwenkau kooperieren

Karten Schütze und Holger Schulz haben die Kooperation unterzeichnet.

Die Städte Markkleeberg und Zwenkau sichern sich die gegenseitige Unterstützung bei Feuerwehreinsätzen zu. Eine entsprechende Kooperationsvereinbarung hinsichtlich des Brandschutzes und der technischen Hilfeleistung haben Markkleebergs Oberbürgermeister Karsten Schütze und der Zwenkauer Bürgermeister Holger Schulz am heutigen Dienstag, 24. September 2019, im Markkleeberger Rathaus unterzeichnet.

Die Unterstützung gilt für Sonderfahrzeuge und Sondereinheiten sowie ergänzende Kräfte und Einheiten. Dabei greift die sogenannte „Nächste-Fahrzeug-Strategie“, bei der ohne Berücksichtigung der kommunalen Grenzen Hilfe in der kooperierenden Gebietskörperschaft geleistet wird.

„Markkleeberg und Zwenkau sind keine Inseln“, erläuterte Karsten Schütze den kommunalen Hintergrund für die Vereinbarung. Die Kooperation festigt ein Prozedere, das seit der Einrichtung der Integrierten Rettungsleitstelle in Leipzig vor zwei Jahren im Bedarfsfall zum Einsatz kommt. Die Reihenfolge der Einsatzfahrzeuge ist im Alarmserver der Rettungsleitstelle hinterlegt. Je nach Bereich wird alarmiert, nicht nach Kommune.

Mit der Vereinbarung zwischen den beiden Kommunen wird das grundsätzliche Prozedere schriftlich gefasst, auch die finanziellen Auswirkungen sind berücksichtigt. „Ein formaler Akt mit großer Wirkung“, resümierte Holger Schulz. Die Kommunen stehen sich nicht nur bei. Sie arbeiten bei Einsätzen auch eng zusammen. In der Ausbildung wird die Zusammenarbeit der Kameradinnen und Kameraden schon gelebt. Holger Schulz: „Die Kooperationsvereinbarung untermauert dies.“

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