Donnerstag, 30.01.2020

Zeitraum für Abgabe von Materialien zum agra-Park verlängert

Die Stadt Markkleeberg sucht Materialien zum agra-Park Im Bild das Weiße Haus. Foto: Matthias Wuttig/Foto für Dich

Die Stadtverwaltung Markkleeberg hat die Aktion, bei der um die Abgabe von Materialien zum agra-Park gebeten wird, um einen Monat verlängert. Interessierte können noch bis zum 29. Februar 2020 Fotos, Bilder, Prospekte, Programme der Landwirtschaftsausstellungen und Erinnerungsstücke im Rathaus einreichen. Bislang galt der 31. Januar 2020 als Abgabetermin.

Hintergrund für die Aktion: Aktuelle und künftige Entwicklungsschwerpunkte im agra-Park Markkleeberg stehen im sogenannten Parkpflegewerk. Das Dokument gibt es seit 2003, jetzt soll es fortgeschrieben werden, um auch künftig als Grundlage für die behutsame Wiederherstellung der historischen Parkanlage zu dienen.

Für die Fortschreibung des Dokuments sollen die genannten Materialien verwendet werden. Die Stadtverwaltung bittet um Abgabe am Bürgerservice der Stadt Markkleeberg zu den bekannten Öffnungszeiten.

Die Eigentümer bekommen die Materialien auf Wunsch natürlich zurück. Daher bitte Namen und Anschrift nicht vergessen. Schön wäre auch eine Information, worum es sich bei den eingereichten Materialien genau handelt. Vielleicht gibt es ja eine konkrete Geschichte dazu?

Nicht alles muss persönlich im Rathaus abgegeben werden. Zum Beispiel Fotos, die digital vorliegen, können selbstverständlich auch per E-Mail an die Stadtverwaltung geschickt werden.

Weitere Informationen können im Umweltbereich des Tiefbauamtes – hier ist die Pflege des agra-Parkes bei der Stadt angesiedelt – eingeholt werden. Ansprechpartner sind Judith Nitzschke (Telefonnummer:  0341 35 33 240; E-Mail-Adresse: judith.nitzschke@markkleeberg.de) und Tim Fischer (Telefonnummer: 0341 35 33 220; E-Mail-Adresse: tim.fischer@markkleeberg.de). Sollte die Abgabe der Materialien nicht möglich sein, kann unter den angegebenen Kontaktdaten ausnahmsweise auch die Abholung vereinbart werden.

„Anhand der Materialien wollen wir uns ein besseres Bild darüber machen, wie der Park einmal ausgesehen hat, und können Aufgabenstellungen besser definieren und koordinieren“, sagt Judith Nitzschke.

Die Entwicklung des Parkes lässt sich in mehrere Zeitabschnitte einteilen. Die Anfänge als Herfurthscher Park um 1810, die Nachkriegsjahre und die Zeit danach sowie die 1960er- bis 1980er-Jahre. Egal, um welche Epoche es sich handelt, alle Entwicklungen im agra-Park sind mit dem Denkmalschutz des Landkreises und des Freistaates abzustimmen. Judith Nitzschke: „Wir müssen uns nun überlegen, welche Epoche wir wiederbeleben wollen.“

Alle Nachrichten anzeigen

Aufruf Projekt-Pate

MDV-Fahrtenplaner