Mittwoch, 04.11.2020

Endspurt beim Fahrradklima-Test in Markkleeberg

Radfahrer auf dem Pleißendamm.

Noch bis 30. November läuft der Fahrradklima-Test, bei dem der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) die Zufriedenheit mit dem Radverkehr in Deutschland ermittelt. Die weltweit größte Befragung zum Radfahren findet nun schon zum neunten Mal statt. Mitmachen können nicht nur ADFC-Mitglieder, sondern alle, die in ihrem Alltag das Fahrrad nutzen, ob auf dem täglichen Weg zur Arbeit oder nur gelegentlich.

Die Untersuchung umfasst 32 Fragen. Im Fokus der Befragung steht das Sicherheitsgefühl der Radfahrenden sowie die Radwege in der Stadt. Fünf der 32 Fragen zielen auf die besondere Corona-Situation in diesem Jahr ab: In vielen Städten ist die Nutzung des Fahrrads geradezu durch die Decke gegangen.

"Der Fahrradklima-Test ermöglicht es jedem, sein Feedback an die Planer vor Ort, an Bürgermeister und natürlich auch an die Verkehrspolitiker auf Landesebene zu geben", sagt Konrad Krause, Geschäftsführer des ADFC Sachsen. „In den letzten Jahren konnten wir damit viele Gefahrenstellen im Radwegenetz aufdecken."

"Manchmal ist bei Planern und Kommunalpolitikern der Blick etwas verstellt, an welcher Stelle es beim Radverkehr gerade klemmt. In der Vergangenheit hat der Fahrradklima-Test hier immer wieder für Klarheit gesorgt. Durch unsere Untersuchung treten die Städte miteinander in Wettbewerb. Das bewirkt manchmal kleine Wunder", sagt der ADFC-Geschäftsführer.

Seit Beginn des Befragungszeitraums am 1. September haben in Markkleeberg bisher 65 Menschen die Fragen des ADFC beantwortet. Beim Fahrradklima-Test vor zwei Jahren kam Markkleeberg auf 101 Teilnehmende. "Damit wird Markkleeberg es dieses Jahr in die Auswertungen schaffen, doch je mehr Menschen unsere Fragen zur Fahrradfreundlichkeit beantworten und ihre Stadt bewerten, umso mehr können die Kommunen und der ADFC zum Schluss damit anfangen" so Krause.

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