Montag, 20.07.2020

Pappbootrennen 2020: Virtueller Wettbewerb statt Veranstaltung

Das 14. Pappbootrennen wird nicht wie geplant am 30. August 2020 im Kanupark Markkleeberg ausgetragen. Grund dafür ist die aktuelle Sächsische Corona-Schutz-Verordnung, die Großveranstaltungen mit einer Teilnehmerzahl von mehr als 1.000 Personen bis einschließlich 31. August 2020 untersagt. Stattdessen wird es einen virtuellen Wettbewerb geben, an dem alle interessierten Pappboot-Fans teilnehmen können.

„Das Pappbootrennen ist unser jährlicher Veranstaltungshöhepunkt“, sagt Christoph Kirsten, der Leiter des Kanuparks. „Bis zu 8.000 Zuschauer konnten wir in den vergangenen Jahren zu dem Kultevent begrüßen. Da wir keinen Besucher an der Tür abweisen wollen, zu dem geplanten Termin jedoch nur maximal 1.000 Zuschauer zugelassen wären, haben wir uns entschieden, das Pappbootrennen nicht vor Ort auszutragen.“

Damit das 14. Pappbootrennen nicht ganz ausfällt, wird ein virtueller Wettbewerb ins Leben gerufen: Familien, Freunde, Vereinsmitglieder oder Kollegen können sich in Teams zusammenfinden und selbstständig ein Pappboot bauen. Natürlich muss dieses auch im Wasser auf seine Fahrtüchtigkeit getestet werden. Vom Bau und der Fahrt dreht die Mannschaft ein Video, mit dem sie an dem Wettbewerb teilnimmt.

Die Ausschreibung inklusive Teilnahmebedingungen für das „virtuelle“ Pappbootrennen ist auf der Homepage des Kanuparks unter www.kanupark-markkleeberg.com/pbr2020 zu finden.

Auf dieser Seite können die Teams im Zeitraum vom 3. bis 30. August 2020 ihre Videos und Teilnahmeerklärungen hochladen. Im Anschluss daran erfolgt die Bewertung: Das Pappboot mit dem „ Besten Design“ wird von einer Jury gekürt. Die „Beste Performance“ ist ein Publikumspreis, über den per Abstimmung auf der Kanupark-Homepage entschieden wird. Die Abstimmung erfolgt Anfang September, kurz danach werden die Gewinner bekannt gegeben.

„Wir hoffen, dass viele ehemalige Pappboot-Teams und auch einige neue Mannschaften an unserem diesjährigen Pappbootrennen teilnehmen“, sagt Kirsten. „Sicher ist es auch für Familien ein spannendes Ferien-Projekt!“

Um allen interessierten Bootsbauern die Teilnahme zu ermöglichen, wird auf eine Startgebühr verzichtet.

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