Dienstag, 11.08.2020

Wasserwanderrastplatz am Cospudener See eingeweiht

Das Gebäude ist fertig. Ein Steg im Wasser ist geplant. Er wird 2021 errichtet.

Der Cospudener See ist auf Markkleeberger Seite um eine weitere Verweilstation reicher. Am Ostufer, in Höhe des Gymnasiums „Rudolf-Hildebrand-Schule“ hat der Wasserwanderrastplatz direkt am Uferrundweg geöffnet.

Bereits seit dem Himmelfahrtstag können hier Einheimische, Ausflügler und Touristen eine Pause am Ufer des Sees einlegen. Am heutigen Dienstag, dem 11. August 2020, wurde die Einrichtung – bislang ein Kiosk und eine WC-Anlage – öffentlich eingeweiht.

„Mit dem Rastplatz sorgen wir im Bereich des Ostuferrundweges für mehr Ordnung“, sagt Markkleebergs Oberbürgermeister Karsten Schütze. Hier wurde eine WC-Anlage aufgestellt, die kostenlos nutzbar ist. In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass ein solches Angebot an dieser Stelle zwingend notwendig ist, da die Wege für die Seebesucher zu den bestehenden Anlagen am Nordstrand und im Bereich des Oststrandes zu weit weg sind.

Baustart für den Rastplatz war Juli 2018, die Arbeiten wurden im Dezember 2019 abgeschlossen – wenngleich das Projekt damit nicht endgültig fertig ist. Geplant ist noch ein Seesteg als An- und Ablegestelle, die Ende 2021 folgen wird.

Dementsprechend hob der Landrat des Landkreises Leipzig, Henry Graichen, die touristische Komponente hervor. „Wassersport liegt seit Jahren im Trend, so dass der Rastplatz für Wasserwanderer ein wichtiger Baustein im Gewässerverbund im südlichen Neuseenland bildet“, sagte Henry Graichen bei der Einweihung. „Aber auch Radfahrer, Badegäste, Wanderer, Spaziergänger können davon profitieren, was den Standort touristisch attraktiv macht.“

Betrieben wird die Anlage von der Stadthafen Leipzig GmbH. Geschäftsführer Jan Benzien freut sich über den zusätzlichen Servicepunkt am Cospudener See. „Mit dem Wasserwanderrastplatz gibt es einen weiteren Anlaufpunkt am Kurs 1, der den Stadthafen in Leipzig mit dem Zwenkauer See verknüpft. „Der Wasserwanderrastplatz ist per Boot erreichbar.“ Er bietet Zeit zum Verweilen und eine kleine gastronomische Auswahl.

Die Kosten für den Bau belaufen sich auf bisher 960.000 Euro. Diese Steuermittel werden auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes zur Verfügung gestellt.

Dieses Vorhaben wird im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des deutschen Bundestags beschlossenen Haushaltes.

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