Mittwoch, 10.06.2020

Weinteichsenke soll Landschaftsschutzgebiet werden – keine S 46

Blick auf den Rad- und Fußweg durch die Weinteichsenke, der am Weinteichgraben entlangführt.

Die Stadtverwaltung Markkleeberg und die Fraktionen des Markkleeberger Stadtrates plädieren gemeinsam für ein Landschaftsschutzgebiet Weinteichsenke. Dies sollte sich an das auf Leipziger Gemarkung bestehende Landschaftsschutzgebiet Lößnig-Dölitz anschließen.

„Eine Schutzgebietsausweisung ist grundsätzlich sinnvoll. Wir möchten den Markkleeberger Bürgerinnen und Bürgern damit aber auch Ängste vor einer Bebauung der Weinteichsenke nehmen“, erklärt Oberbürgermeister Karsten Schütze (SPD). Der Antrag zur Unterschutzstellung der Weinteichsenke müsse vom Landratsamt in einem förmlichen Verfahren bearbeitet werden. „Der konkrete Flächenumgriff wird mit dem Landkreis Leipzig und dem Stadtrat zu diskutieren sein“, so Schütze weiter. Bestehende Nutzungen, zum Beispiel Landwirtschaft, sollen berücksichtigt werden.

Davon unbenommen bleibt die Diskussion im Rahmen der Änderung des Flächennutzungsplanes. Die angedachte Bebauung eines Randstreifens in der Rilkestraße hatte in den vergangenen Monaten für Unruhe unter den Anwohnern gesorgt. „Der Stadtrat wird letztlich darüber befinden“, betont Schütze. Für den Trassenkorridor S 46, der Bestandteil des rechtskräftigen Flächennutzungsplanes ist, zeichnet sich ab, dass die Straße im neuen Flächennutzungsplan nicht weiter verfolgt wird.

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