Dienstag, 20.08.2013

7.000 Zuschauer beim 7. Pappbootrennen im Kanupark

Die Dorfnasen (Foto) konnten das diesjährige Pappbootrennen im Kanupark für sich entscheiden. 7.000 Zuschauer verfolgten das Spektakel. Foto: Kanupark

Das 7. Pappbootrennen ist Geschichte. Sieger der diesjährigen Auflage wurde das Team die „ Dorfnasen“, die mit ihrem Boot in Form eines Gemüsekorbs auch den Preis für das „Beste Design“ gewannen. 7.000 Besucher verfolgten das Geschehen rund um das Kult-Event am Markkleeberger See.

Insgesamt 15 abenteuerliche Teams stürzten sich beim 7. Pappbootrennen mit ihren Booten ins Wildwasser des Kanuparks. Zuvor wurde unter den Augen der beeindruckten Zuschauer eifrig mit Pappe, Cuttermesser und Klebeband an den fahrtüchtigen Kreationen gebaut. Das anschließende Rennen für sich entscheiden konnte das Team die „Dorfnasen“ mit einer Bestzeit von 1:53 Minuten. Als Zweitplatzierter erreichte knapp dahinter der Vorjahressieger „Paper Nation“ nach 1:55 Minuten das Ziel. Den dritten Platz belegte das Boot von „InTeam“ mit einer Zeit von 1:59 Minuten.

Mit ihrem „Vitamin-Torpedo“ gelang den Erstplatzierten „Dorfnasen“ ein Sieg auf ganzer Linie: Sie wurden von der Jury auch für das „Beste Design“ ausgezeichnet und konnten damit ihren Titel aus dem vergangen Jahr in dieser Kategorie verteidigen.

„Wir haben heute wieder eine sehr schöne Veranstaltung erlebt“, sagt der Kanupark-Manager Christoph Kirsten. „Das Wetter hat perfekt mitgespielt, so dass wir uns mit etwa 7.000 Besuchern über einen neuen Zuschauer-Rekord beim Pappbootrennen freuen können. Besonders aufgefallen ist, dass die Teams immer intensiver an ihren Bootsideen tüfteln und diese sehr gut umsetzen – dass neun von 15 Pappbooten ins Ziel gekommen sind, spricht für die ausgeklügelten Bootskreationen.“

Mittlerweile schlägt die feucht-fröhliche Veranstaltung hohe bzw. weite Wellen: Die Teams reisten nicht nur aus Leipzig, Markkleeberg und Taucha an, sondern auch aus Oschatz, Nebra und Radebeul.

Die Sieger-Teams konnten sich über Medaillen und wertvolle Preise freuen. Die Erstplatzierten erhielten zudem einen Pokal, der wie in jedem Jahr von Maria-Luise Schulze, der Vorsitzenden des Kunstvereins Markkleeberg, liebvoll aus Ton kreiert und gestiftet wurde.

Neben dem eigentlichem Wettbewerb lockte auch in diesem Jahr das bunte Rahmenprogramm auf das Kanupark-Gelände am Markkleeberger See. Die Besucher konnten sich auf dem Segway-Parcours, beim Skiken oder beim Schnupper-Rafting ausprobieren. Die kleinen Gäste tobten sich im Kinderland auf der Spielstraße, im Wasserlaufball-Bassin, auf der Hüpfburg und auf dem Kletterwürfel aus.

Das 7. Pappbootrennen fand im Rahmen des 13. Leipziger Wasserfestes statt. Partner des Wasserfestes ist neben dem Kanupark auch der Markkleeberger See.

 

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