Donnerstag, 19.12.2013

Stadt Markkleeberg erhält Fördermittel für Sportbad

OBM Karsten Schütze (re.) nahm den Bescheid von Innenstaatssekretär Dr. Michael Wilhelm entgegen.

Die Stadt Markkleeberg hat die lang ersehnten Fördermittel für den Bau eines Sportbads in Markkleeberg-Mitte erhalten. Heute überbrachte Dr. Michael Wilhelm, Staatssekretär im Sächsischen Staatsministerium des Innern, den Fördermittelbescheid über 2,3 Millionen Euro, mit denen der Freistaat das Bauvorhaben bezuschusst.

Oberbürgermeister: „Heute ist ein historischer Tag.“
In Markkleeberg ist die Freude über die Bewilligung groß. „Heute ist ein historischer Tag“, sagte Markkleebergs Oberbürgermeister Karsten Schütze bei der Übergabe des Bescheids, zu der Vertreterinnen und Vertreter aus Politik, Gesellschaft, Schulen und Sport gekommen waren.  „ Mit der Fördermittelzusage können wir nicht nur mit dem Bau des Sportbads beginnen. Damit fällt auch der Startschuss für die Gestaltung der neuen Markkleeberger Innenstadt.“

Das künftige Sportbad soll in der Rathausstraße am ehemaligen Bahnhof entstehen. Das ehemalige Bahnhofsgebäude wird als Eingang zum Bad dienen. Gleichzeitig ist das Areal die Nahtstelle zwischen Markkleeberg-West und Markkleeberg-Mitte, welche die Stadt in den nächsten Jahren als künftige Innenstadt entwickeln möchte. Oberbürgermeister Karsten Schütze: „Das Highlight – das Sportbad – hätten wir dann schon mal.“

Durch das Mitteldeutsche S-Bahn-Netz mit drei S-Bahnlinien und die am Bahnhof angrenzende Verkehrsstation verfügt das Bad zudem über eine glänzende Verkehrsanbindung.

Becken ist für Freizeit- und Schulsport angelegt
Das neue Sportbad wird über ein normgerechtes 25-Meter-Becken mit vier Bahnen verfügen. Bei Bedarf können auch auf fünf Bahnen erweitert werden. Es ist für Schwimmwettkämpfe geeignet. Freizeit- und Schulsport werden hier möglich sein. Über einen Hub-Boden kann ein Nichtschwimmerbereich eingerichtet werden.

Besonders die Möglichkeit, dass wetterunabhängig Schülerinnen und Schüler hier künftig im Schulsport Schwimmen erlernen können, hob der Oberbürgermeister in seinen Worten hervor. Immer weniger Kinder und Jugendliche lernen heutzutage noch das Schwimmen. „Wir haben zwei Seen“, sagte Karsten Schütze. „Da liegt es in der Verantwortung der Stadt, auch Schwimmunterricht anbieten zu können.“ Bislang nutzen die Markkleeberger Schulen die Schwimmhallen umliegender Städte bzw. Freibäder für Schwimmlager.

Darüber hinaus dankte Karsten Schütze für das stetige Engagement, in Markkleeberg ein Sportbad auf den Weg zu bringen. Im Jahre 2003 wurde der erste Antrag auf Fördermittel gestellt.

 

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