Gewerbegebiet „An der Harth“
Als in den Jahren 1990/1991 zunehmend neuer Zuspruch von Gewerbetreibenden in der Stadt Markkleeberg deutlich wurde, begannen die Überlegungen, auf einer verfügbaren Fläche ein erstes neues Gewerbegebiet zu planen - zumal sich unter den Bewerbern viele in der Stadt Markkleeberg schon lange tätige und angesehene Handwerker und Gewerbetreibende befanden.
Gewerbegebiet An der Harth
Der seinerzeitige Gewerbeausschuss gab in dieser Zeit der Stadtverwaltung Markkleeberg Unterstützung bei der Prüfung und wirtschaftlichen Abwägung der einzelnen Bewerber. Favorisiert wurde durch die Stadtverwaltung Markkleeberg / Baudirektion schließlich eine verfügbare Fläche an der Neuen Harth, entlang der Zöbigkerstraße. Der Planung kam zugute, dass durch das Regierungspräsidium Leipzig Fördermittel für die Erschließung des neuen Gewerbegebietes zur Verfügung gestellt wurden - hier erst nur für das produzierende Gewerbe, später auch für Bauhaupt- und Baunebengewerbe. Dies war für die Entwicklung eine sehr gute Voraussetzung. Weitere finanzielle Mittel stellte die Stadt Markkleeberg selbst zur Verfügung. Die Planungen wurden im Juli 1991 durch das Regierungspräsidium genehmigt. Parallel dazu erfolgte der erste Spatenstich.
Heute ist das Gewerbegebiet mit einer Fläche von 3,3 ha vollständig ausgelastet. Die Kunstwerkstatt Sturm war das erste hier tätige Unternehmen und ist bis heute als Puppenwerkstatt über die Region hinaus auch national und international bekannt.
Angesichts der künftigen Entwicklung der Markkleeberger Seen (Cospudener und Markkleeberger See)
sowie der damit verbundenen Entwicklung der Harth als Wald- und Erholungsgebiet bildet das
Gewerbegebiet in hervorragender Lage einen wirtschaftlichen Eingang in dieses landschaftliche
Kleinod. So gesehen war die Ansiedlung von „weißem Gewerbe“ eine vorrausschauende Entscheidung der
Stadt Markkleeberg, bei der auch künftige Wegeverbindungen sowie öffentliche Parkplätze bereits
mitbedacht worden sind.





