Karsten Schütze: „Überwältigt von der Welle der Hilfsbereitschaft“

Aus Anlass der Rückkehr der Freiwilligen Feuerwehr Markkleeberg aus der Hochwasserregion in Rech in Rheinland-Pfalz hat Oberbürgermeister Karsten Schütze seinen Dank an alle Beteiligten ausgesprochen.

„Zunächst einmal danke ich herzlich allen, die so kurzfristig unserem Aufruf zum Spenden gefolgt sind“, sagte Karsten Schütze mit Blick auf die Unterstützung aus der Bevölkerung. „Wir waren überwältigt von der Welle der Hilfsbereitschaft.“ Wie erbeten hatten Firmen sowie Bürgerinnen und Bürger technische Ausrüstung und Mittel, die beim Einsatz der Kameraden vor Ort wichtig waren, gegeben.

Als sehr emotional bezeichnete er die Abgabe bzw. Annahme von Spenden. Karsten Schütze: „Wir haben zum Beispiel vier Angebote erhalten, wonach Familien aus der jetzt vom Hochwasser betroffenen Region nach Markkleeberg zum Kurzurlaub eingeladen werden.“ Logischerweise haben die Menschen jetzt vor Ort andere Probleme als wegzufahren, so der Oberbürgermeister. „Die privaten Leistungsträger haben uns aber zugesichert, dass sie die Angebote aufrechterhalten werden.“

Er freue sich auch über die große Bereitschaft Geld zu spenden. Auf das gemeinsame Konto der Kommunen und des Landkreises sind bereits 71.000 Euro eingegangen. Karsten Schütze: „Eine beträchtliche Summe.“ Die kurzfristige Sammlung in Markkleeberg brachte 1.300 Euro. Laut Feuerwehr, die das Geld mit nach Rech nahmen, hat sich keine Möglichkeit der Übergabe vor Ort geboten. Die gespendete Summe soll nun auf das Spendenkonto des Landkreises überwiesen werden.

„Unser größter Dank geht an alle Kameraden, die nach Rech gefahren sind“, so Karsten Schütze. „So ein Einsatz ist nicht ohne. Erst die lange Fahrt ins Krisengebiet, dann ausschließlich psychisch belastende Momente bei der Hilfe vor Ort.“ In seinen Dank schloss der Oberbürgermeister ausdrücklich den Kreisbrandmeister Nils Adam ein. Karsten Schütze: „Er hat alles ganz unkonventionell organisiert.“

In einem Verbund sind Feuerwehren aus dem Landkreis Leipzig am vergangenen Sonnabend, 24. Juli 2021, nach Rech gefahren, um dort Einsatzkräfte – ebenfalls aus dem Landkreis Leipzig – abzulösen. Unterwegs waren 30 Kameraden, sieben davon aus Markkleeberg. Sie kamen wohlbehalten am Dienstag, 27. Juli 2021, wieder im Landkreis an.