Chronik Gautzsch

1934
Zusammenschluss von Gautzsch mit Oetzsch-Markkleeberg zur Stadt Markkleeberg

1927
Anschluss der Gemeinde an das Elektronetz des Landkraftwerkes Kulkwitz

1907
König Friedrich August III. von Sachsen besucht am 31. August Gautzsch

1904
Bau des Wasserwerkes Lauer

1902/04
Bau des Wasserturms

1902
Eröffnung des Freibades an der Gautzscher Mühle

1902
die Straßenbahn "Sternbahn" wird bis Gautzsch geführt

1898
Gautzsch wird an das Leipziger Gasnetz angeschlossen

1897
Gründung der Freiwilligen Feuerwehr

1897
Brand der Mühle Gautzsch und Wiederaufbau

1893
Einweihung der neuen Schule in Gautzsch

1892
Neugründung des "Arbeitervereins zu Gautzsch und Umgebung", ab 1898 "Gemeinnütziger Verein zu Gautzsch und Umgebung"

1891
Inbetriebnahme der Kammgarnspinnerei

1885
Walter Kees lässt Scheunen und Ställe des Gutes abreißen und außerhalb des Dorfes neu aufbauen (1995 Reste an der Wendeschleife der Straßenbahnlinie 28)

1884
Eröffnung des Eisenbahnhaltepunktes Gautzsch

1878
der in Gautzsch bestehende Arbeiterverein wird im Rahmen des "Sozialistengesetzes" verboten

1873 bis 1880
Betrieb eines Braunkohlenaufschlusses auf dem Eulenberg

1587 bis 1864
auf dem Floßgraben wird die Holzflößerei betrieben

1861
die Familie Kees ist Besitzer des Rittergutes

1728/1837
das Rittergut ist in Folge im Besitz mehrerer Leipziger Kaufleute; 1837 ist Heinrich Kabisch auf Lindenthal Besitzer

1813
Fürst Schwarzenberg beobachtet während der Völkerschlacht am 16. Oktober vom Kirchturm die Bewegungen der französischen Truppen

1578/1813
die Kinder von Gautzsch, Oetzsch und Cospuden werden in der alten Kantorei (neben dem Eingang zum ehemaligen Keesschen Park) unterrichtet

1717
Abriss der romanischen Dorfkirche und Bau einer neuen Kirche im Stil des Spätbarock (seit 1937 Martin-Luther-Kirche). Bis 1816 befand sich hier der Friedhof des Dorfes. Umbau des Herrenhauses/Umgestaltung des Parks, Bau von Drescherhäusern und des "Auerbachs Hofes" durch Wolfgang Jöcher

1713
Wolfgang Jöcher, Ratsbaumeister zu Leipzig, erwirbt das Rittergut

1707
Zahlungen von Kontributionen an schwedische Truppen

1630 bis 1643
die Pest wütet im Dorf. Ein Drittel der Einwohner sterben. Während des Dreißigjährigen Krieges wird das Dorf mehrmals geplündert und niedergebrannt

um 1550
erste Erwähnung der Gautzscher Mühle

1216
Erste urkundliche Erwähnung.Vermutlich, aber unbewiesen, wurde um 1028 auf Veranlassung Kaiser Konrad II. neben dem Dorf eine Wasserburg errichtet. Als Lehnsherr wird Ranholdus de Kutez genannt. Nachfolgende waren die Familien v. Pflugk, v. Gehofen, v. Dieskau u.a. Auf den Grundmauern der Wasserburg entstehen Herrenhaus und Gut.