Chronik Großstädteln

1937
am 30. September endete die juristische Selbständigkeit der Gemeinde und zum 1. Oktober erfolgte die Eingliederung in die Stadt Markkleeberg

1928
die Nährmittelfabrik "AGGA" nimmt die Produktion auf

1925
Elfriede v. Wallwitz und Egon v. Posern verkaufen das Rittergut an die AG "Sächsische Werke" in Dresden

1905
Bau des Eisenbahnhaltepunktes Großstädteln

1902
Bau der "Cellida"-Celluloidwaren-Fabrik

1895
Abriss und Neubau des Schulhauses. Die bisherige Schule war in zwei Räumen des Hauses Hauptstraße 212 untergebracht. Dort war 150 Jahre Unterrichtsbetrieb.

1880
Abriss der alten Dorfkirche und Einweihung des im neugotischen Stil errichteten neuen Gotteshauses

1870
Rittergutsbesitzer Weiß unternimmt einen Braunkohlenaufschluss. Wegen Wassereinbruch und mangelnder Rentabilität wird das Unternehmen 1880 eingestellt.

1860
Christian Gottlob Weiß ist Besitzer des Gutes, später dessen Tochter Albertine v. Posern

um 1850
der Burggraben wird zugeschüttet und der Schlosspark neu gestaltet

1734
v. Hohenthal läßt Herrenhaus, Wirtschaftsgebäude und Kirche renovieren

1730
Übernahme des Gutes durch die Familie Hohmann (später geadelt v. Hohenthal)

1690
der Obrist v. Lüttichau ist Besitzer des Rittergutes

1530
Wolff v. Erdmannsdorff ist Besitzer des Rittergutes

1482
Lehnsträger sind bis 1730 die Familien v. Pflugk, v. Erdmannsdorff, v. Lüttichau

1289
Erste urkundliche Erwähnung. Als Lehnsherr wird Conrad von Stedelen genannt.