Energiemanagement und Klimaschutz

Energiemanagement und Klimaschutz

Energiemanagement und Klimaschutz stehen in Markkleeberg schon lange auf dem Arbeitsplan. Seit Jahren arbeitet die Stadt kontinuierlich an ihrer Energiepolitik. Das klare Bekenntnis zur Verantwortung für Klimaschutz, aber auch steigende Energiepreise und gleichzeitig ein knappes Haushaltsbudget sind der Stadt Markkleeberg Anreiz für ein ambitioniertes Klimaschutzkonzept. Durch die engagierte Arbeit des Energieteams konnten bereits zahlreiche Maßnahmen umgesetzt werden. Schon 2014 wurde die Stadt Markkleeberg als 300. Kommune in Deutschland in die eea-Community aufgenommen.

28.06.2021: Energieeffizienz in der Kita am Wasserturm

Im Ersatzneubau der Kita am Wasserturm wurde ein neues effizientes Gas-Brennwertgerät 80 kW zusammen mit einer hocheffizienten Luft-Wasser-Wärmepumpe 40 kW in Verbindung mit einer Niedertemperaturflächenheizung (Fußbodenheizung) eingebaut, um die Energieeffizienz zu steigern und den Energiebedarf deutlich zu senken. Dazu wurden elektronische Zähler eingebaut um die Energieeinsparung zu überwachen. Dieses Projekt wurde mit Unterstützung von MITGAS im Rahmen des „Fonds Energieeffizienz Kommune“ umgesetzt.

22. 03.2021: Nachhaltige Bewirtschaftung - Gütesiegel für Kommunalwald

Für seine nachhaltige Bewirtschaftung ist der Kommunalwald der Stadt Markkleeberg mit einem Gütesiegel ausgezeichnet worden. Die rund 188 Hektar großen Waldflächen tragen jetzt das Zertifikat des PEFC Deutschland. PEFC steht für Programme for the Endorsement of Forest Certification schemes. Einen entsprechenden Antrag auf die Aufnahme in das PEFC-System hat die Stadt als Waldbesitzer im Jahr 2020 gestellt.

Mit dem Zertifikat geht die Stadt eine Selbstverpflichtung ein. Oberstes Kriterium ist die nachhaltige Bewirtschaftung des Waldes der Stadt, an die mehrere Regeln geknüpft sind. Unter anderem ist zu beachten, dass die Artenvielfalt des Waldes erhalten bleibt und nicht mehr Holz geschlagen wird als nachwächst. Neben den ökologischen Komponenten regelt das Programm auch ökonomische und soziale Aspekte. Die Stadt muss unter anderem darauf achten, dass sie Arbeiten im Wald nur an PEFC-zertifizierte Unternehmen vergibt, bei Waldarbeiten die hohen Standards der Arbeitssicherheit eingehalten werden und die Arbeitnehmerrechte der Subunternehmer gewahrt bleiben.

29.06.2020: Ortseingangsschilder für die Energiekommune werden aufgestellt

An den Ortseingängen Koburger Straße und Gaschwitz stehen nun die Schilder für die Energiekommune Markkleeberg. Kurz hinter dem Ortsschild wirbt die Stadt für den Klimaschutz und den European Energy Award. Die Auszeichnung hat Markkleeberg im vergangenen Jahr erhalten.

Mit dem Schild weist die Stadt nicht nur auf die Auszeichnung hin. Es unterstreicht, dass Markkleeberg auch weiterhin am Klimaschutz im Rahmen der eigenen Möglichkeiten weiterarbeiten wird.

Vor diesem Hintergrund hat die Stadt einen Fördermittelbescheid in Höhe von maximal 20.706 Euro von der Sächsischen Aufbaubank erhalten. Die Summe stammt aus der Förderrichtlinie Klimaschutz und ist für die Fortführung an der Teilnahme Markkleebergs zum European Energy Award bis zum Jahr 2023 gedacht. Unter anderem werden damit Beratungsleistungen und das externe Audit bezahlt.

Die Förderquote beträgt 80 Prozent. Die Zuwendung wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung zur Verfügung gestellt.

04.11.2019: Markkleeberg erhält European Energy Award – das „Energieteam“ holt sich Zertifikat in Dresden ab

Die Stadt Markkleeberg war am Montag einer der neuen sächsischen Städte und Gemeinden, die in Dresden im Rahmen der 12. Jahrestagung „Kommunaler Energie-Dialog Sachsen“ von der Sächsischen Energieagentur SAENA mit dem European Energy Award (EEA) ausgezeichnet wurde. Ein fünfköpfiges „ Energieteam“ mit Oberbürgermeister Karsten Schütze, Alexander Kerns, Frank Schumann, Thomas Kaplinski und Tim Fischer holte sich das begehrte Zertifikat persönlich ab.

16.10.2019: Stadtrat beschließt Klimaschutzkonzept und Fortführung des European Energy Awards

Mit dem Beschluss ebnet der Stadtrat den Weg für die Fortführung aller klimaschutzrelevanten Maßnahmen und spricht sich mehrheitlich für die verantwortungsvolle Umsetzung der im Klimaschutzkonzept festgesetzten Punkte aus. Des Weiteren soll mit Beschluss der European Energie Award für die nächste Förderperiode bis zum 31. März 2023 fortgeführt werden.

  • Energieeffizienz kommunaler Gebäude (Einsparung von Gas/Wasser/Strom, umweltfreundliche Heizsysteme)
  • Elektromobilität
  • Modernisierung der öffentlichen Straßenbeleuchtung und Lichtsignalanlagen (Umstellung auf LED-Technik)
  • Karsten Schütze, Oberbürgermeister
  • Jana Thomas, Bürgermeisterin
  • Alexander Kerns, Leiter Amt für Gebäude und Liegenschaften, Teamleiter
  • Frank Schumann, Amt für Gebäude und Liegenschaften/Energiemanagement
  • Thomas Kaplinski, Tiefbauamt/Straßenbeleuchtung
  • Tim Fischer, Tiefbauamt/Grünflächen
  • Robert Wagner, Stadtplanungsamt
  • Sascha Kunze, Amt für Recht und Ordnung/Straßenverkehrsbehörde
  • Gerd Priebe, Fraktionsmitglied CDU
  • Dr. Kay Kohlhaw, Fraktionsmitglied FDP
  • Jürgen Wiesner, Fraktionsmitglied SPD
  • Josef Matalla, Fraktionsmitglied DIE LINKE
  • Dr. Jana Bovet, Fraktionsmitglied GRÜNE
  • Thomas Illig, Fraktionsmitglied AfD