Auftaktveranstaltung am 8. Dezember 2016

Der Stadtdialog startete mit der Auftaktveranstaltung am 8. Dezember 2016 im Großen Lindensaal zu den Themen: Wo steht meine Stadt? Welche Handlungsfelder zeichnen sich ab?

Oberbürgermeister Karsten Schütze eröffnete die Dialogreihe mit den Worten "Wenn wir unsere Stadt zukunftsfähig machen wollen, muss sich die breite Bürgerschaft beteiligen."

Inhalt der Einführung waren zudem die wichtigen Funktionen Markkleebergs für das Umland. Markkleeberg soll eigenständig bleiben. Hierzu gehört auch langfristig mehr als ein beliebter Wohnstandort im Grünen zu sein.

Den Ablauf des Abends und eine statistische Momentaufnahme von Markkleeberg stellten im Anschluss Prof. Dr. Silke Weidner und Jens Gerhardt vom Leipziger Büro |u|m|s| STADTSTRATEGIEN vor.
Die Stadt Markkleeberg beauftragte |u|m|s| mit der Begleitung der Leitbilderarbeitung.

Dann war es Zeit für den ersten Stadtdialog. Die Anwesenden verteilten sich auf fünf Plakatstände. Jeder Plakatstand war einem Themenkreis des zukünftigen Leitbildes gewidmet. Die Gespräche moderierte jeweils ein Tandem aus Mitarbeitern der Stadtverwaltung und Beauftragten.

Bürger*innen und die Moderator*innen diskutierten die Stärken, Defizite, Chancen und Risiken der Stadt Markkleeberg in diesen Themenkreisen. Grundlage war die aktuelle Bestandsaufnahme, die Stadtverwaltung und Beauftragte stichpunktartig auf Plakaten aufbereitet hatten.

Den intensiven Gruppengesprächen folgte das Zusammentragen der Ideen und Anregungen aus den Plakatgesprächen. Die Moderatoren der jeweiligen Themenkreise berichteten allen Anwesenden von zum Teil sehr unterschiedlichen Standpunkten. Die Frage der zukünftigen Seennutzung wurde an allen Plakatständen tangiert.  Themen waren hier bspw. das enge Nebeneinander von Spaziergängern, Joggern, "gemütlichen" und sehr sportlichen Radfahrern, Rollerskatern etc. auf dem Rundweg um den Cospudener See; der Konflikt von Naherholung und Tourismus bei der Weiterentwicklung des Markkleeberger Sees; die sommerliche Enge am dortigen Badestrand und das Fehlen einer Wasserwacht.

Weiterer Schwerpunkt des Stadtdialogs waren z.B. die Chancen des neuen S-Bahnanschlusses. Angesprochen wurde mehr Nahversorgung, Gastronomie, öffentlicher Raum und bauliche Dichte an den S-Bahnstationen. Idee war, hier kleine Zentren zu entwickeln.


Eine Zusammenfassung der Ergebnisse des Abends können Sie hier nachlesen: