Zweite Bürgerwerkstatt am 12. Mai 2017 im Weißen Haus

65 kreative Köpfe – 5 Tische – 70 Projekte

Die Eingangsfrage auf der 2. Bürgerwerkstatt lautete: „Wie erreichen wir die Entwicklungszielen für Markkleeberg, die auf der 1. Bürgerwerkstatt abgesteckt wurden?“

Es ging also um konkrete Projekte mit einem Planungshorizont bis 2030. Jede Markkleebergerin und jeder Markkleeberger – Stadtpolitik und Ortsteilvertretungen eingeschlossen – waren im Vorfeld herzlich im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit zur Teilnahme an der 2. Bürgerwerkstatt eingeladen.

65 kreative Köpfe saßen zusammen, besprachen 70 Projekte.

Die Gespräche an fünf Tischen verliefen sehr konstruktiv und auf einem fachlich hohen Niveau. Die thematischen Überschriften der Tische lauteten:

  • Markkleebergs Neue Mitte und Ortslagen,
  • Markkleeberger Unternehmertum und Tourismus,
  • Markkleeberger Wohnvielfalt,
  • Markkleeberger Bildung, Freizeit- und Versorgungsangebot,
  • Markkleeberger Seen- und Parklandschaften.

Grundlage der Tischgespräche war eine Übersicht zur Kernstrategie des Leitbildes, bestehend aus Leitthemen, -zielen, -projekten und Teilprojekten. Jeder bekam die Übersicht zu Beginn der Veranstaltung ausgehändigt. Die Kernstrategie beinhaltete überwiegend die Ergebnisse der bisher gelaufenen Leitbildveranstaltungen.

Wir möchten allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern an dieser Stelle herzlich danken: Sie haben sich an diesem Abend die Zeit genommen, Ihre Interessen in die offene Diskussion einzubringen. Der Beirat zum Stadtleitbild, der mit Vertretungen aus Stadtratsfraktionen und Stadtverwaltung besetzt ist, hat die Bürgerwerkstätten bewusst als ortsteil- und themenübergreifende Beteiligungsform gewählt. Die Zukunft Markkleebergs soll räumlich- und inhaltlich vernetzt mit den Bürgerinnen und Bürgern vorgedacht werden.

Die angesprochene Kernstrategie wurde in vielen Punkten begrüßt. Neue Projekte kamen hinzu. Ziele wurden ergänzt und verständlicher im „Markkleeberger Ton“ formuliert. Bspw. diskutierte der Tisch „Markkleeberger Wohnvielfalt“ einzelne Wohnstandorte und passte Zielgrößen an, für wie viele Einwohner hier zukünftig Wohnraum entstehen kann. Fest hielt man an dem Grundsatz der 1. Bürgerwerkstatt: Für das Markkleeberger Bevölkerungswachstum sollen die entsprechenden Wohnflächen zu ca. 2/3 im Mehrfamilien- und zu 1/3 im Einfamilienhausneubau geschaffen werden.