Gaschwitz

Gaschwitz gehört zu jenen Orten, die auf dem schmalen Landstreifen zwischen den Tagebauen Espenhain und Zwenkau erhalten geblieben sind. 70 % der Gemarkungsfläche wurde in den letzten Jahrzehnten abgebaggert. Das einst idyllisch in der Pleißenaue gelegene Dorf altsorbischen Ursprungs verfügt über ein bedeutendes Rittergut.

Einige Besitzer des Rittergutes waren 1500 - 1925 unter anderem die Familien: Pflugk; von Erdmannsdorff; von Zehmen, von Hopfgarten, Benjamin Hagen und Erben; Rahel Bose und Erben, Johann Gotthelf von Leyser, Domprobst Friderici und Erben. Im Jahre 1925 wurde das Rittergut an die Sächsischen Werke verkauft. 

Die Stadtteile Gaschwitz und Großstädteln erlebten einen gewaltigen Entwicklungsschub dank dem Bund-Länder-Förderprogramm "Stadteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – Die soziale Stadt" (SSP) sowie dem Förderprogramm „Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung“ (EFRE) der Europäischen Union.  Bauprojekte wie der Neubau der Vereinssporthalle und die Sanierung der Orangerie - dem kulturellen Zentrum- konnten dank der Programme relisiert werden und tragen maßgeblichb zur Steigerung der Lebensqualität in Gaschwitz bei.

Der geplante Brückenbau über die B2/B95 wird Gaschwitz die Erholungsgebiete am Markkleeberbger See erschließen.