Hochwassergefahrenkarte Weiße Elster

Hochwassergefahrenkarte Weiße Elster

Zielstellung der Gefahrenkarte

Die Gefahrenkarte stellt von Hochwasser ausgehende Gefahren für Menschen und Sachwerte in ihrer räumlichen Ausdehnung dar. Es werden damit Gebiete gezeigt, deren Nutzung wegen Naturgefahren eingeschränkt sind.
Die Gefahrenkarte ist die fachliche Planungsgrundlage:

  • der Flächennutzung
  • des Objektschutzes
  • der Konstruktion von Bauwerken im Gefahrenbereich
  • von wasserbaulichen Schutzmaßnahmen
  • von Maßnahmen zur Schadensverminderung
  • der Alarmierung, Katastrophenabwehr und Evakuierung im Ereignisfall
  • in der Gefahrenkarte der Weißen Elster wird die Ausdehnung und Intensität der Überschwemmung für mehrere Wahrscheinlichkeiten abgebildet.

Die Gefahrenkarte ist Bestandteil des Hochwasserschutzkonzeptes Weiße Elster. Die Gefahrenkarte umfasst vier Einzelkarten für unterschiedliche mittlere Wiederkehrintervalle  im Bereich von häufigen (alle 25 Jahre) bis seltenen Ereignissen (alle 200 Jahre). Das im Hochwasserschutzkonzept ausgewiesene Schutzziel liegt bei einem mittleren Wiederkehrintervall von 150 Jahren.

Als Grundlage für die Kartendarstellung dienen die topografische Karten im  Maßstab 1:10 000. Die Überschwemmungsfläche bzw. die Intensität  ist blau dargestellt. Die Ausdehnung ist leicht aus den blau gefärbten Flächen (Intensitäten) ersichtlich. Die Wassertiefe bzw. Überschwemmungsintensität wird durch unterschiedliche Blaufärbung dargestellt. Eine hohe Intensität wird dunkelblau markiert und bedeutet eine Überschwemmung von über 2 Metern Tiefe.
Eine mittlere Intensität  wird blau markiert und bedeutet eine Überschwemmung von über 0,5 bis 2 Metern Tiefe. Eine niedrige Intensität wird hellblau markiert und bedeutet eine Überschwemmung von unter 0,5 Metern Tiefe.

Schlussfolgerungen/Empfehlungen

Hochwasserschutzmaßnahmen für Markkleeberg sind im Hochwasserschutzkonzept Weiße Elster dargestellt. Das Schutzziel für ein Hochwasser mit einer statistischen Wiederkehrwahrscheinlichkeit von 150 Jahren wird durch diese Maßnahmen erreicht werden.
Die Maßnahmen werden kurz-, mittel- und langfristig entsprechend der Prioritäten umgesetzt.
Zur Verbesserung des Hochwasserschutzes der Stadt Markkleeberg ist die Realisierung einer Staulamelle zur Rückhaltung von Q=130 m³/ Sekunde im Zwenkauer See von entscheidender Bedeutung.

Hier sehen Sie die Hochwassergefahrenkarten der Weißen Elster betreffend das Markkleeberger Stadtgebiet