Landschaftspark Cospuden

POI - Landschaftspark Cospuden

siehe POI Map (Leaflet) Ansicht

Nach dem Aus für den Tagebau Cospuden im Jahr 1990 begann die bergbauliche Sanierung sowie die Gestaltung des Cospudener Sees und des umgebenden Landschaftsparks als EXPO 2000-Projekt mit dem Titel „Landschaftsnutzung - Landschaftspflege, vom Kontrast zum Konsens“. Das ca. 1.000 ha große Naherholungsgebiet auf den Territorien der Städte Leipzig, Markkleeberg und Zwenkau steht exemplarisch für die weitere Renaturierung und Rekultivierung von Bergbauflächen im Leipziger Neuseenland.

Zwischen Erlebnisachse und Waldsee Lauer wurde auf einer Fläche von 2,7 Hektar ein Aboretum angelegt. Hier wurden Baumarten des Tertiärs gepflanzt, die heute noch existieren oder den Baumarten von damals sehr ähneln. Unmittelbar am Uferbereich des Waldsees Lauer entdecken Sie Sumpfpzypressen, entlang der Wege Baumarten, die einem tertiären Kiefernwald und einem tertiären europäischen Sommerlaubwald entsprechen. Mit der Nachbildung der typischen Waldbilder des Tertiärs erhielt die Landschaftsgestaltung einen historischen Bezug. Die artenreichen Wälder des Tertiärs und das Flusssystem waren die Grundlage für die Herausbildung der Braunkohle über einen Zeitraum von 20 Millionen Jahren.

Mit einer Wasserfläche von 8,5 Hektar bettet sich der Waldsee Lauer in den Landschaftspark Cospuden ein. Die ehemalige Kiesgrube wurde bis zum Jahr 2000 als Badesee genutzt. Mit Freigabe des Cospudener Sees zum Baden und für viele Wassersportarten kann sich am Waldsee Lauer die Natur nahezu ungestört entfalten. Dies genießen Wanderer, die auch den ganz schmalen Wegen im Landschaftspark folgen und die Wasserwanderer, die zwischen Cospudener See und Floßgraben hier unterwegs sind.