Herrenhaus Raschwitz

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Bevor das Gut Raschwitz auf die Familie Lampe-Vischer überging, erwarb es 1889 der Gautzscher Gutsbesitzer Walter Kees. Innerhalb von vier Jahren ließ er das (alte) Herrenhaus vollständig renovieren und einen prächtigen Park anlegen. Reste der Parkumfassung - die Natursteinmauer mit Ballustrade und die Toreinfahrt zum Gut sind in der Raschwitzer Straße und am Kastanienweg noch zu entdecken.

Der Buchhändler und Geheime Hofrat Dr. Karl Lampe-Vischer erfreute sich an seinem von Kees erworbenen Besitz. Weniger allerdings sein Sohn Fritz, dem der Stil des schlossartigen Herrenhauses nicht zusagte und es deshalb abreißen und im rechten Winkel zu den Grundmauern der alten Bebauung nach Plänen des renommierten Architekten Erich Walter Voigt 1911/12 ein neoklassizistisches Herrenhaus errichten ließ, das äußerlich an einen englischen Landsitz erinnert. Die Aufteilung des Gebäudes in mehrere Wohneinheiten erfolgte schon 1933.

Erhalten geblieben ist neben Resten des Gutsparkes ein zur Gutsanlage des 19. Jahrhunderts gehörendes Turmhaus, welches die Wasserversorgung des Gutes sicherte und in dem gleichzeitig Pferdestall, Remise und Kutscherwohnung untergebracht waren.

Geschichte des Ortsteils Raschwitz

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Herrenhaus Raschwitz
Turmblick 11
04416 Markkleeberg