Cospudener See und Landschaftspark Cospuden

POI - Cospudener See und Landschaftspark Cospuden

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Für viele Gäste ist der See mit seinem Landschaftspark das Symbol des Leipziger Neuseenlands. Im Jahr 2000 als erster See um Leipzig nach der politischen Wende und dem Stopp für viele Braunkohlentagebaue geflutet, war und ist er beispielgebend für die Gestaltung ehemaliger Bergbauflächen im Leipziger Neuseenland.

Mit seinen vielfältigen Sport- und Freizeitmöglichkeiten zählt der Cospudener See zu den beliebtesten Zielen in der Region. "Wir gehen zum Cossi." heißt es, sobald die Sonne scheint - vielleicht zum Nordstrand, dem mit einen Kilometer längsten Badestrand in Sachsen oder zum familiären Oststrand?
Typisch für den See sind die Segler und Windsurfer, die den See von Frühjahr bis in den Herbst bevölkern und sich den anspruchsvollen Winden stellen.
Das schöne Gefühl von Sonne, Urlaub und Meer stellt sich vor allem am Hafen Zöbigker ein. Die bunten Holzhäuschen mit ihren Geschäften, Rad-, Rikscha- und Bootsverleih, Gaststätten und Ferienwohnungen geben dem quirligen Treiben einen optimalen Rahmen.

Viele touristische Angebote und Trendsportarten des Leipziger Neuseenlands haben ausgehend vom Cospudener See ihren Siegeszug angetreten. Jüngstes Beispiel dafür sind die schwimmenden Grillinseln. Eine Seeumrundung auf dem asphaltierten Uferrundweg begeistert Radfahrer, Skater und die Wanderer gleichermaßen. Während die einen eher sportlich unterwegs sind, genießen die anderen die vielen Rast- und Erlebnispunkte wie den Aussichtsturm Bistumshöhe, einen Blick zum Belantis Vergnügungspark, die Bisongehege, eine Seerundfahrt per Schiff, den Landschaftspark Cospuden oder auch die Neue Harth - ein Waldgebiet, das sich über 930 ha zwischen Markkleeberg, Böhlen und Zwenkau erstreckt.
Wer will, kann von Leipzig aus per Kanu oder Kajak zum Cospudener See fahren. Ein elf Kilometer langer Wasserweg durch den Auwald, der viele unbekannte Seiten des Leipziger Neuseenlands offeriert, verbindet den Hafen Zöbigker mit dem Stadthafen Leipzig.

Mehr Informationen unter www.leipzigseen.de 

Nur 500 Meter trennen den Cospudener See vom größten See des Leipziger Neuseenlands, den Zwenkauer See. Mittels Harthkanal und Harthschleuse sollen beide Seen miteinander verbunden werden. Nach Fertigstellung dieser Seenverbindung ist der Wasserkurs 1 vom Stadthafen Leipzig bis zum Zwenkauer See vollständig befahrbar.

Cospudener See  
Wasserstand nach Flutungsende + 110,0 m NN
Seefläche 436 ha
Wassermenge 109 Mio m³
maximale Wassertiefe 54 m
Flutungsbeginn 23.03.1998 (Inbetriebnahme Flutungsleitung)
Flutungsende 2000
Eröffnung 01.06.2000
Wasserüberleitung aus dem Tagebau Zwenkau
Uferrundweg ca. 10,4 km
Kohleförderung im ehemaligen Tagebau Cospuden  
Flächeninanspruchnahme 3 km²
Aufschlussbeginn 4/1981
Förderbeginn 8/1981
Stillsetzung 20.04.1990
Fördermengen 31,6 Mio t Rohbraunkohle
Abraum 86,7 Mio m³
Teufe 55 - 57 m