Apelstein 13

POI - Apelstein 13

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Apelstein Nr. 13 erinnert an die Truppen unter Oudinot, Herzog von Reggio:

Inschriften:

Vorderseite:

OUDINOT, Herzog v. Reggio, 3. u. 4. Division der jungen Garde, 12.000 Mann

Rückseite:
Schlacht bei WACHAU, 16. Oktober 1813

13. - Dr. Theodor Apel 1863


Der Apelstein 13 wurde im Jahr 1863 von dem Leipziger Schriftsteller Dr. T. Apel (1811-1867) auf eigene Kosten errichtet.

Kontaktinformationen

Dösener Weg
04416 Markkleeberg
Standort:  Gewebegebiet Wachau Nord, zwischen Dösener Weg und ehemaligem Friedhof, ca. 50 m von der Abzweigung Leinestraße entfernt

Marschall Oudinot kommandierte am 16. Oktober 1813 die 3. und 4. Division der Jungen Garde, die sich mit den Einheiten Mortiers am Morgen zwischen Wachau und Liebertwolkwitz in der zweiten Linie befand und im Verlaufe des zeitigen Vormittags nach Liebertwolkwitz verlegt wurde. Nachdem Prinz Eugen von Württemberg bis Wachau vorgedrungen war, führte er auf Napoleons Befehl beide Divisionen zur Unterstützung Victors nach Wachau. Victor gelang die Einnahme von Wachau. Nachdem gegen 14 Uhr auch die Schäferei Auenhain erobert war, wandte sich Oudinot mit 12.000 Mann der Jungen Garde südwestlich gegen Cröbern und kämpfte hier gegen die Truppen des Generals Kleist bzw. Bianchi. Unter heftigem Geschützfeuer wurde das Dorf von Bianchi eingenommen. Daraufhin griffen die französischen Truppen von Poniatowski und Oudinot in zwei Kolonnen an, wurden aber in die Ausgangsstellung zurück gedrängt.
Am 18. Oktober 1813 stand Marschall Oudinot mit Poniatowski in den Kämpfen um die Dörfer Dösen, Dölitz und Connewitz im Feld. Am 19. Oktober 1813 deckte er den Rückzug der französischen Truppen über Lindenau ab.