Apelstein 11

POI - Apelstein 11

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Apelstein Nr. 11 - erinnert an die Truppen unter Fürst Poniatowski:

Inschriften:

Vorderseite:
Fürst PONIATOWSKI, VIII. Korps, 8.000 Mann

Rückseite:
Schlacht bei Wachau am 16. Oktober 1813

11. - Dr. Theodor Apel 1863


Der Apelstein 11 wurde im Jahr 1863 von dem Leipziger Schriftsteller Dr. T. Apel (1811-1867) auf eigene Kosten errichtet.

Kontaktinformationen

Rilkestraße - auf dem Kellerberg
04416 Markkleeberg

Das Denkmal dokumentiert den Kampf des VIII. Corps in der Schlacht bei Wachau am 16.10.1813.

Poniatowski’s Aufstellung an diesem Tag zog sich von Dösen und Markkleeberg nach Süden gegen Kleist und später Bianchi, während er, die Pleiße bis Connewitz mit einer langen Tirailleurlinie besetzt haltend, den von Gautzsch herandrängenden österreichischen General Meerveldt hinderte, aus dem Walde hervorzubrechen und die Pleiße zu überschreiten. Napoleon sandte ihm am frühen Vormittag den Marschall Augereau mit dem  9. Corps, 10.000 Mann stark, zum Beistand. Ferner waren noch unter seinem Befehl die Gardecavallerie von Letort und die 2. Division der Alten Garde unter Curial.

Poniatowski hatte unter größten Anstrengungen verhindert, dass Meerveldts Einheiten Napoleons Truppen während der Schlacht bei Wachau in der Flanke bzw. im Rücken angreifen konnten. Einer kleinen Abteilung Polen gelang bei Einbruch der Dunkelheit die Gefangennahme des österreichischen Generals von Meerveldt. Nach der verlorenen Schlacht wurde Poniatowski Befehlshaber der Nachhut, deckte den Rückzug der französischen Truppen am 19.Oktober und ertrank bei der Flucht in der Weißen Elster.