Apelstein 4

POI - Apelstein 4

siehe POI Map (Leaflet) Ansicht

Apelstein Nr. 4 erinnert an die Truppen unter General Kleist von Nollendorf
 

Inschriften:

Vorderseite:
General v. KLEIST, 10.000 Mann

Rückseite:
Schlacht bei Wachau, 16. October 1813

4. - Dr. Theodor Apel 1861

Ursprünglich stand der Apelstein Nr. 4 nördlich von Cröbern und wurde infolge des vorrückenden Tagebaus Espenhain mehrfach umgesetzt, zuletzt 1971 nach Gaschwitz. Am 6.10.2005 konnte am Südufer des Markkleeberger Sees eine neu geschaffene Replik eingeweiht werden. Der Stein steht auf der so genannten Crostewitzer Höhe, ca. 300 m nordwestlich des ehemaligen Standorts in Cröbern, ein Ort, der dem Tagebau vollständig weichen musste.

Kontaktinformationen

Markkleeberger See, Crostewitzer Höhe am Südufer
04416 Markkleeberg

Das Denkmal dokumentiert den Kampf des 2. Preußischen Korps in der Schlacht bei Wachau am 16. Oktober 1813. Der Kommandant Kleist befehligte auf dem äußersten linken Flügel der Böhmischen Armee sein Korps mit 10.000 Mann gegen den rechten Flügel der Franzosen mit den Korps Poniatowski, Augereau, Letort und Curial.
Morgens 8.00 Uhr griff Kleist von Cröbern kommend, über Crostewitz die Franzosen bei Markkleeberg(-Ost) an. Die Kämpfe dauerten den ganzen Tag an. Am Nachmittag wurden seine gelichteten Truppen durch die Österreicher unter Nostitz und Bianci abgelöst. Kleists Truppen biwakierten dann bei Cröbern.

Text: Klaus Stolze