Fördergebiet „Die Soziale Stadt“ – Gaschwitz-Großstädteln

Fördergebiet „Die Soziale Stadt“ – Gaschwitz/Großstädteln

Das Fördergebiet „Die Soziale Stadt – Gaschwitz/Großstädteln“ (SSP) wurde mit Stadtratsbeschluss vom 26.05.2021 (Beschluss-Nr. 145-22/2021) rückwirkend zum 31.12.2020 aufgehoben.

Das Gebiet umfasste eine Fläche von ca. 56,20 Hektar. Hier wurden in den Jahren von 2007 bis 2020 rund 5,437 Millionen Euro investiert. Davon steuerten 3,625 Millionen Euro Bund und Land bei, 1,812 Millionen Euro kamen von der Stadt.

Das Sanierungsgebiet Gaschwitz/Großstädteln bleibt bestehen.

(Satzungsbeschluss vom 15.12.2010, ortsübliche Bekanntmachung der Satzung in den Markkleeberger Stadtnachrichten Nr. 01/2011)

Im Rahmen des Sanierungsgebietes stehen keine Fördermittel zur Verfügung. ABER es besteht weiterhin die Möglichkeit, steuerliche Vergünstigungen lt. § 7h EStG in Anspruch zu nehmen.

Investitionen in Sanierungsgebieten werden, genau wie bei denkmalgeschützten Gebäuden, steuerlich gefördert. Grundlage dafür ist der § 7h des Einkommensteuergesetzes. Darin ist festgelegt, dass Maßnahmen zur Modernisierung und Sanierung in diesen festgelegtem Gebiet im Jahr der Herstellung sowie weitere sieben Jahre mit bis zu neun Prozent und die folgenden vier Jahre mit maximal sieben Prozent abgesetzt werden können.

Jedoch bedarf es vor Beginn der Maßnahme einer Vereinbarung mit der Stadt. Dazu genügt ein formloser schriftlicher Antrag mit einer groben Kostenschätzung nach DIN 276. Nach der Durchführung muss der Eigentümer die Originalrechnungen und Zahlungsnachweise vorlegen und erhält dann eine gebührenpflichtige Bescheinigung von der Stadt, die für die Einkommenssteuererklärung genutzt werden kann.

Kontaktinformationen
Stadtplanungsamt
Bauverwaltung
Frau Arnold
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